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Wir sind dabei

Commitment

Unternehmen, Verbände, Organisationen und Initiativen mit Sitz in Hannover sind eingeladen, sich der Initiative "Hannover ohne Plastik" anzuschließen.

Logo. © LHH

Commitment zur Initiative "Hannover ohne Plastik". 

Mit der Unterzeichnung des gemeinsamen "Commitments" bekunden Sie ihren Willen, künftig gemeinsam und im eigenen Wirkungskreis den Einsatz von vermeidbaren Kunststoffen zur reduzieren und zur Verringerung von Plastikabfällen beizutragen. Die Kund*innen, Mitarbeitende, sowie Geschäfts- bzw. Netzwerkpartner*innen der jeweilig beteiligten Organisationen werden auf Vermeidungs- und Einsparmöglichkeiten von Plastikverpackungen, Einweggeschirr etc. aufmerksam gemacht. Bestehende und künftige Aktivitäten können hierzu unter der Dachmarke "Hannover ohne Plastik" (HOP!) stattfinden.

Möglichkeiten für Teilnehmende

Der Webauftritt unter www.hannover-ohne-plastik.de dient der Darstellung der unter der Dachmarke stattfindenden Aktivitäten. Darüber hinaus steht es den Teilnehmenden frei, unter den Vorgaben des Corporate Designs die Initiative zu bewerben oder zum Zwecke der Eigenwerbung (zum Beispiel in Veröffentlichungen) das Logo zu nutzen.

Kontakt

Für Fragen steht Ihnen das Wirtschafts- und Umweltdezernat / Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro unter hop@hannover-stadt.de zur Verfügung.

Zitate der bisher beteiligten Initiativen, Organisationen, Unternehmen und Verbände 

Dr.-Ing. Andreas Jäger, Geschäftsführender Gesellschafter, Arnold Jäger Holding GmbH:
"Als Familienunternehmen in der 3. Generation denken wir langfristig und nachhaltig. Als globaler Hersteller von technischen Komponenten aus Kunststoff sind uns neben allen Vorteilen dieses Werkstoffs auch die möglichen Nachteile genau bewusst. Letztendlich darf man Kunststoff nur für intelligente Produkte nutzen. Entscheidende Eigenschaften wie zum Beispiel Langlebigkeit und Gewichtsreduzierung, die vor Jahren noch den Kunststoff als das Material der Wahl ins Gespräch brachten, sind heute allein nicht mehr ausreichend für einen Einsatz. Auch Emissionen von Kunststoff-Partikeln an die Umwelt und eine Gesamtenergiebilanz bei der Herstellung gilt es zu betrachten. Jaeger Mare Solutions macht in unserer Unternehmensgruppe die ersten Schritte und entwickelt innovative Produkte, um Kunststoff-Eintrag in Gewässer zu reduzieren oder ganz zu vermeiden."

Dr. Josef Baumert, Vorstand für Produktion und Logistik, Volkswagen Nutzfahrzeuge:
"Der Einsatz von Plastik war in vielen Bereichen in den vergangenen Jahrzehnten eine gute, manchmal sogar die einzige Lösung und hat die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft mitgeprägt. Auch in unseren Nutzfahrzeugen sind Kunststoffe verbaut. Gleichwohl müssen wir uns eingestehen, dass auch bei uns Einwegkunststoffe – gerade für den Teileschutz im Logistikprozess als Verpackungen – in einem hohen Umfang verwendet wurden. Das ändern wir und zwar grundsätzlich und nachhaltig. Aus diesem Grund unterstützen wir von VW Nutzfahrzeuge die Initiative HOP! 'Hannover ohne Plastik'. Das Gremium sensibilisiert für einen nachhaltigen Umgang mit Plastik im Alltag und ermöglicht, gemeinsam neue Wege zur Vermeidung und Wiederverwendung von Plastik zu entwickeln oder eigene Maßnahmen, wie das Recyclingzentrum von Volkswagen Nutzfahrzeuge, öffentlich vorzustellen. So können wir zusammen in Wirtschaft und Gesellschaft aber auch im Privaten das Umdenken vorantreiben und nachhaltig positiv verändern."

Denise Hain, Vorständin Betrieb und Personal, ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG:
"Die ÜSTRA ist integraler Bestandteil beim nachhaltigen Handeln in der Region Hannover, sie trägt mit diversen Maßnahmen erheblich zur Entlastung der Umwelt bei. Auch bei der Vermeidung von Plastikabfällen wird vom Catering bis zum Einfluss auf Lieferanten aktiv gehandelt. Insbesondere planen wir ein Projekt zur Reduzierung von Plastik mit unseren Auszubildenden als Ideengeber. Damit wollen wir das Projekt 'Hannover ohne Plastik' aktiv unterstützen."

Mathias Quast, Leitung Stadtreinigung, Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha):
"Wir sind stolz, mit dem umweltfreundlichen Mehrwegbecher Hannoccino ein Zeichen gegen Ressourcenverschwendung zu setzen", freut sich Mathias Quast, Leiter der Stadtreinigung. "In nur zwei Jahren konnten wir die Marke von 100.000 Bechern knacken. Zusätzlich befinden sich 20.000 Deckel im Umlauf, die in 180 Ausgabestellen erhältlich sind. aha leistet hiermit einen großen Beitrag zur Stadtsauberkeit und setzt sich für ein Hannover ohne Plastik ein."

Mike Brauner, Senior Sustainability Manager, TUI GROUP:
"Die TUI Group beteiligt sich am weltweiten Engagement zur Reduzierung von Plastikabfällen. Durch jüngste Initiativen konnten konzernweit bereits 140 Millionen Plastikartikel vermieden werden, bis 2020 möchten wir die Anzahl auf 250 Millionen erhöhen. Die Kampagne 'Hannover ohne Plastik' ist dabei ein wichtiges Element, um neben weltweiten Projekten und Maßnahmen auch an unseren Verwaltungsstandorten in Hannover Bewusstsein zu schaffen und Plastik weiter zu reduzieren."

Martina Lenk, Geschäftsbereichsleiterin Programm und Gestaltung, Leitung Unternehmenskommunikation der ARD. ZDF medienakademie:
"Tausende Medienschaffende sind jährlich bei uns in der ARD.ZDF medienakademie zu Gast. Als kommunikationsfreudige Menschen tragen sie die Aktion 'Hannover ohne Plastik' aus unseren Trainings in die ganze Republik."

Petra Hamich, Leiterin Public Relations, Continental AG:
"Viele große und kleine Projekte haben wir bereits auf den Weg gebracht, um Plastik in unseren Produktionsstätten und Kantinen zu vermeiden. Wir freuen uns, gemeinsam mit den hannoverschen Unternehmen nach Möglichkeiten zu suchen, wie der Einsatz von vermeidbarem Plastik noch weiter reduziert werden kann."

Stefanie Vehling, Bereichsleiterin Umfeld/Umwelt/Gremien, Hannover Airport:
"Plastik ist vermeidbar – trotzdem kommt es noch oft wie selbstverständlich zum Einsatz. Auch kleine Schritte können etwas bewirken. Umweltfreundliches Reisen beginnt bei uns am HAJ. Daher wollen auch wir noch weniger Plastikmüll produzieren. Wir freuen uns auf Impulse von den Teilnehmern der Initiative 'Hannover ohne Plastik'."

Prof. Dr.-Ing. Andrea Siebert-Raths, Leiterin des IfBB -  Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe an der Hochschule Hannover:
"Kunststoffe faszinieren als Werkstoff und sind in vielen Anwendungen wichtig, nachhaltig und unersetzlich. Als Einwegmaterial in Bechern, Tellern, Bestecken allerdings nicht. Vermeidung oder Wiederverwertung sind Ansätze, um Plastikmüll in der Umwelt zu verhindern. Aber manchmal müssen Alternativen gefunden werden: innovative Werkstoffe mit neuen Eigenschaften – zum Beispiel biobasierte Kunststoffe!"

Kerstin Thies, Chief Manager CSR, RICOH DEUTSCHLAND GmbH:
"Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind seit jeher feste Bestandteile unserer Unternehmensphilosophie. Nicht nur deshalb fühlen wir uns verpflichtet, unseren Beitrag zu leisten für eine Umwelt, in der unnötiger Plastikmüll und Ressourcenverschwendung der Vergangenheit angehören: hier bei uns in Hannover und weltweit. Wir suchen kontinuierlich nach Möglichkeiten, um den Einsatz von Plastik innerhalb unserer Wertschöpfungskette zu minimieren."

Andreas Casdorff, Geschäftsführung, Zoo Hannover GmbH:
"Um die Artenvielfalt zu sichern, müssen wir Lebensräume bewahren. Diese globale Aufgabe braucht Lösungen – im internationalen Kontext genauso wie durch viele kleine lokale Schritte eines jeden einzelnen. Der Erlebnis-Zoo begeistert für Tiere, sensibilisiert als außerschulischer Lernort für Arten- und Umweltschutz und bietet Anregungen zum Handeln. Durch Vermeidung oder Wiederverwertung von Plastik im Zoo werden wir unseren Beitrag zur Verringerung von Plastikabfällen leisten. Wir unterstützen die Initiative HOP! und sehen in dem Partnernetzwerk auch eine gute Möglichkeit, durch Austausch weitere Lösungen zu finden."

Matthias Görn, Betriebsleiter der Stadtentwässerung Hannover:
"Wir sorgen für Wasserqualität und Aufbereitung von rund 750.000 Menschen in Hannover. Eine der Herausforderungen in den kommenden Jahren stellen bisher unbeachtete Schadstoffe im Abwasser dar, wozu auch der Eintrag von Mikroplastik (Kosmetik, Reinigungsmitteln oder Reifenabrieb) gehört. Daher unterstützen wir die Kampagne Hannover ohne Plastik.“

Susanne Wildermann, Leiterin des Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüros der Landeshauptstadt Hannover:
"Die Menschen eint die Sorge um die globale Umweltverschmutzung durch Plastikmüll und möchten etwas dagegen unternehmen. Mit der Initiative 'Hannover ohne Plastik' haben wir hier in Hannover ein gemeinsames Sprachrohr und viele gute Ansatzpunkte, um unseren Lebensstil nachhaltiger zu gestalten. Für das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro ist 'HOP' ein wichtiger, gesamtgesellschaftlicher Beitrag zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele."