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Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette, Peter Ulrich vom ICLEI Europasekretariat, Alice Berger vom Deutschen Nachhaltigkeitspreis e. V., Susanne Wildermann und Brigitta Rawe vom Agenda21- und Nachhaltigkeitsbüro der Stadt Hannover auf dem Rathaus-Turm, im Hintergrund ein Teil von Hannover und dem Maschsee. © LHH

(v.l.n.r.) Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette, Peter Ulrich vom ICLEI Europasekretariat, Alice Berger von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V., Susanne Wildermann und Brigitta Rawe vom Agenda21- und Nachhaltigkeitsbüro Hannover vor dem Interview zur 2. Wettbewerbsphase.

Deutscher Nachhaltigkeitspreis

Wettbewerb und Begründung für die Nominierung

Hannover ist in vielen Aspekten kommunaler Nachhaltigkeit Vorbild.

Die Jury der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. begründet die Nominierung der Landeshauptstadt Hannover wie folgt: "Hannover ist in vielen Aspekten kommunaler Nachhaltigkeit Vorbild. Die Bundeshauptstadt der Biodiversität stützt sich dabei auf eine langjährige Tradition nachhaltiger Stadtentwicklung, auf einen starken Rückhalt in der Politik und der Zivilgesellschaft sowie auf ein modernes Verwaltungsmanagement. Die Hannoveraner leben Nachhaltigkeit, wie sich auch in einer sehr hohen Beteiligungskultur zeigt. Sozial gerechte und inklusive Quartiere, eine klimaneutrale Stadtverwaltung, kulturelle Teilhabe an Programmen wie 'Jugend lebt Stadt' oder 'UNESCO City of Music' sowie eine umfassende Förderung des Radverkehrs sind nur einzelne Beispiele, die Hannovers Exzellenz in Sachen Nachhaltigkeit verdeutlichen.

Koordiniert wurden die Wettbewerbsbeiträge aller Dezernate und Fachbereiche, die insgesamt mehr als 90 Seiten ausmachten, vom städtischen Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro. In den sechs Themenfeldern Governance & Verwaltung, Klima & Ressourcen, Mobilität & Infrastruktur, Wirtschaft & Arbeit, Bildung & Integration, Lebensqualität & Stadtstruktur waren konkrete herausragende Projekte und Maßnahmen zu beschreiben und mit Blick auf die Nachhaltigkeit zu bewerten.

Nachhaltigkeit als Querschnittsaufgabe

Das Nachhaltigkeitsverständnis und -engagement der Landeshauptstadt Hannover war insbesondere Schwerpunkt der zweiten Bewerbungsphase. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Querschnittsorientierung, die strategische Ausrichtung und auf die seit der letzten Bewerbung (2016) neu hinzu gekommenen Programme und Projekte sowie die allgemeine Weiterentwicklung zur Erreichung der formulierten Ziele gelegt.

Nachhaltigkeit wird bei der Stadt Hannover bei nahezu allen Themenfeldern der Stadtentwicklung mit ihrer sozialen, ökonomischen, ökologischen und kulturellen Dimension gleichermaßen berücksichtigt. In der Bewerbung wurde deutlich, dass die Stadt Hannover ihre Zukunftsaufgaben strategisch und integriert angeht und ihre Ziele über das Arbeitsprogramm von „Mein Hannover 2030“ und eine Vielzahl weiterer praxisorientierter Programme und Projekte sehr erfolgreich umsetzen kann.

Weitere Informationen zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis