Abfallmanagement

Besonders im Vereinsleben fallen immer wieder Abfälle an, etwa bei Veranstaltungen, im Trainingsbetrieb oder bei der Nutzung von Vereinskleidung und Sportmaterialien.

Auch beim Sport wird nicht alles gesammelt.

Abfallmanagement umfasst die Sammlung, Trennung, Verwertung und Entsorgung von Restabfall, Wertstoffen sowie Sonderabfällen sind ein wichtiger Teilbereich.  Auch die Textilabfälle nehmen deutlich zu. In Deutschland fielen 2023 rund 55 Prozent mehr Bekleidungs- und Textilabfälle an als zehn Jahre zuvor, was den Druck auf Recycling- und Wiederverwendungssysteme erhöht. Deshalb sollte der Verein feste Strukturen schaffen, um Abfälle möglichst gering zu halten und getrennt zu sammeln.  

 

Tipps zum Thema

Der erste Schritt zu einem besseren Abfallmanagement im Verein besteht darin, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtig der richtige Umgang mit Abfällen ist. Vereine können dazu beitragen, Müll zu vermeiden, Materialien länger zu nutzen und Wertstoffe sinnvoll zu trennen. Das gelingt zum Beispiel durch Informationen für Mitglieder, Trainer und Vorstände, durch klare Regeln zur Mülltrennung und durch praktische Hinweise im Vereinsalltag. Wichtig ist, dass alle Beteiligten verstehen, warum Abfallvermeidung und Recycling nicht nur die Umwelt schützen, sondern auch Kosten senken und den Verein insgesamt nachhaltiger machen. Deshalb sollte der Verein feste Strukturen schaffen, um Abfälle möglichst gering zu halten und getrennt zu sammeln. Auch hier gilt: Kleine Veränderungen können schon viel bewirken. Wer etwa auf Mehrwegprodukte setzt, Textilien bewusst weiterverwendet und Mitglieder für das Thema sensibilisiert, verbessert das Abfallmanagement Schritt für Schritt und macht den Verein zukunftsfähiger.

 

Sparkassen-Sportfonds        

Zielgruppe: Gemeinnützige Vereine in der Region Hannover, die sich mit nachhaltigen Projekten aus den Bereichen Soziales, Kultur, Kunst, Sport, Bildung, Umwelt und Wissenschaft bewerben können

Förderung: bis zu 200.000 € für ein Projekt; Eigenanteil gefordert, jedoch nicht näher beziffert

Bewerbungszeitraum: Anmeldeschluss jeweils am 31.03. und am 30.09. eines jeden Jahres            

Für weitere Informationen: Tanja Finke; Telefon: 0511 3000-2676; E-Mail: tanja.finke@sparkasse-hannover.de und auf den Seiten der Sparkasse.

 

Best Practice Beispiel „Replay – der Sportcontainer“

In Hannover zeigt das Projekt „Replay – der Sportcontainer“, wie sich Abfallmanagement,

Nachhaltigkeit und soziale Teilhabe sinnvoll verbinden lassen. Gut erhaltene, aber nicht mehr benötigte Sportbekleidung und Sportgeräte werden in speziellen Sammelcontainern gesammelt, aktuell unter anderem am Sportleistungszentrum sowie auf dem Vereinsgelände des Turn-Klubbs zu Hannover (TKH) in der Maschstraße 16. Die Spenden werden von fairKauf eG aufbereitet und in Secondhand-Kaufhäusern zu günstigen Preisen verkauft, sodass Ressourcen geschont und Menschen mit kleinem Budget unterstützt werden. Gleichzeitig stärkt das Projekt Chancengleichheit, Solidarität und schafft Arbeitsplätze im sozialen Handel.

Damit ist „Replay – der Sportcontainer“ ein Best-Practice-Beispiel für Abfallmanagement in Hannover: Statt Sportartikel wegzuwerfen, werden sie in einem lokalen Kreislauf gehalten, sozialverträglich weitergenutzt und für mehr Teilhabe am Sport eingesetzt. Durch den zweiten Standort beim TKH wird das Projekt sichtbarer und zeigt, wie Kommunen, soziale Betriebe und Sportvereine gemeinsam nachhaltige Lösungen umsetzen können.

Der Replay Sportcontainer bietet die Möglichkeit noch funktionstüchtige Sportartikel weiter zu nutzen.

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