Leitungswasser - Die nachhaltige Wahl
PET-Flaschen. Es ist lokal verfügbar, verursacht deutlich weniger Umweltbelastung und
unterstützt konkrete Klimaschutzziele.
Warum Leitungswasser?
Plastikmüll vermeiden – keine Einwegverpackung
Ein zentrales Umweltproblem bei Flaschenwasser ist die Verpackung. Jede PET-Einwegflasche
erzeugt Abfall, der entweder energetisch verwertet oder als Plastikmüll
behandelt werden muss. Leitungswasser kommt ohne zusätzliche Verpackung aus und
reduziert so konsequent das Aufkommen von Einwegplastik. Trinkwasser ist ein umweltfreundlicher Durstlöscher, da es keinen Verpackungsmüll produziert – im Gegensatz zu abgefülltem Wasser, das Verpackungsmaterialien und Entsorgung erfordert.
Regionale Versorgung – keine langen Transportwege
Mineral- oder Tafelwasser wird häufig über weite Strecken transportiert – vom Abfüllen
über Logistiknetzwerke bis zum Einzelhandel und Verbraucher*innen. Dieser Transport
verursacht zusätzliche CO₂-Emissionen und eine höhere Umweltbelastung.
Leitungswasser hingegen wird lokal und dezentral bereitgestellt und gelangt direkt über
das öffentliche Versorgungsnetz zum Endverbraucher. So entfallen lange Lieferketten und
damit verbundene Emissionen (Umweltbundesamt, o.D).
Deutlich geringerer Energie- und Ressourcenverbrauch
Verschiedene Lebenszyklusanalysen zeigen, dass die Herstellung, Verpackung und
Distribution von Flaschenwasser erhebliche ökologische Auswirkungen haben. Eine
Studie des Berliner Auditunternehmens GUTcert im Auftrag des Umweltverbands a tip:
tap e. V. kommt zu dem Ergebnis, dass mineralwasserbasierte Getränke bis zu 202,74 g
CO₂-Äquivalent pro Liter verursachen, während Leitungswasser nur etwa 0,35 g CO₂ pro
Liter emittiert (DAK-Gesundheit, o.D.).
Da diese Unterschiede insbesondere durch aufwendige Verpackung, Transport und
Flaschenherstellung entstehen, bedeutet ein Umstieg auf Leitungswasser eine deutliche
Reduktion des klimarelevanten Fußabdrucks. Rechnet man diese Einsparungen
bundesweit hoch, könnten beim vollständigen Verzicht auf abgefülltes Wasser jährlich
mehrere Millionen Tonnen CO₂ vermieden werden (Schell GmbH & Co. KG, o.D.).
Ressourcenschonend – weniger Rohstoffe, weniger Energie, weniger Müll
Die Produktion von PET-Flaschen verbraucht fossile Rohstoffe, wie Erdöl sowie große
Mengen an Energie. Zusätzlich werden Ressourcen für Abfüllung, Rücktransport und
Recycling benötigt. Eine Ökobilanzstudie zeigt, dass sich die Umweltauswirkungen von
abgefülltem Wasser über den gesamten Lebenszyklus deutlich negativ aufstellen im
Vergleich zu Leitungswasser, das kaum zusätzliche Produktionsschritte benötigt (ESUservice
Ltd, o.D.).
Diese Einsparungen betreffen nicht nur CO₂-Emissionen, sondern auch den
Gesamtressourcenverbrauch. Wer Leitungswasser trinkt, spart damit effizient Rohstoffe,
Energie und Müll – und verringert gleichzeitig die Belastung von Umwelt und
Abfallwirtschaft.
Ein Beitrag für Hannover – mit großer Wirkung
Indem du dein Wasser aus der Leitung trinkst, leistest du einen konkreten Beitrag zur
Reduktion von Einwegplastik, reduzierst CO₂-Emissionen und schonst natürliche
Ressourcen – ganz ohne Aufwand im Alltag. Leitungswasser ist ein lokal verfügbares,
überwacht sicheres und nachhaltiges Getränk, das klimafreundliches Verhalten im Alltag
ermöglicht.
Gemeinsam mit dir wollen wir bei Hannover ohne Plastik zeigen: Jede Flasche weniger
zählt!
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