Am Projekt „Vom Acker bis zum Kochtopf“ können teilnehmen:
- Schulklassen,
- Schüler*innen-Gruppen,
- Schülerfirmen und
- AGs
aus Grund- und Förderschulen, weiterführenden sowie berufsbildenden Schulen in der Region Hannover. Dabei ist es auch möglich, dass mehrere Schulklassen - beispielsweise eines Jahrgangs - am Projekt teilnehmen.
Verpflichtung
Die Schulklassen oder Gruppen verpflichten sich für ein Schuljahr am Projekt teilzunehmen (2026/2027 oder 2027/2028). Eine entsprechende Verpflichtungserklärung wird nach Anmeldung ausgefüllt und unterzeichnet.
Dies beinhaltet:
- Teilnahme an zwei selbstgewählten Workshops/Infomodulen, mit denen die Wertschöpfungsstufen „Anbau/Aufzucht“, „Verarbeitung“ und „Vermarktung“ abgedeckt werden.
Ein Besuch auf einem der vier Bio-Bauernhöfe mit Lernort (Gut Adolphshof, Kudammhof, Eschenhof, Bio-Hof Rotermund-Hemme) ist Pflicht. Des Weiteren wird ein anderer produzierender/verarbeitender Betrieb oder einer der Lernorte (Schulbiologiezentrum Hannover, Schulbauernhof Burgwedel oder Weltacker des Heuhüpfer e.V.) besucht. - Durchführung eines weiteren Workshops/Moduls in der Schule oder im schulischen Umfeld, entweder in Eigenregie oder mit Unterstützung von Referent*innen.
Es kann eine Unterrichtseinheit unter Zuhilfenahme des pädagogischen Begleitmaterials selbst gestaltet werden oder ein Bioladen oder Bauernmarkt in der Nähe der Schule besucht werden. Es kann ein angeleiteter Kochworkshop gebucht werden. Oder es wird ein Schulgarten oder Beet angelegt, um mit den Schüler*innen Kräuter, Gemüse oder Obst heranzuziehen. - Teilnahme einer Lehrkraft (je Schule) an einer Fortbildung zur Einbindung der Thematik ökologischer Landbau, regionale Wertschöpfungskette und nachhaltige Ernährung in den Unterricht. Wenn mehrere Schulklassen oder Gruppen von Schüler*innen einer Schule teilnehmen, sprechen sich die Lehrkräfte untereinander ab, wer teilnimmt.
- Evaluation mit den Schüler*innen (Methoden werden bereitgestellt)
Anmeldung und Beratung
Das Umweltzentrum Hannover e.V. nimmt unter ackerkochtopf@umweltzentrum-hannover.de Anmeldungen entgegen. Je teilnehmender Klasse bzw. Gruppe muss eine Verpflichtungserklärung (gerne digital) ausgefüllt werden. Anmeldungen sind jederzeit, auch während des laufenden Schuljahres, möglich. Nach Unterzeichnung der Verpflichtungserklärung erhalten die angemeldeten Schulklassen und Schüler*innengruppen eine Liste mit den Bio-Bauernhöfen, verarbeitenden Betrieben und Lernorten einschließlich der Themen der dort angebotenen Workshops und Führungen sowie der Kontaktdaten. Anschließend erfolgt die Terminvereinbarung direkt mit den gewünschten Einrichtungen. Da die Ansprechpartner*innen in die Arbeit auf den Höfen und in den Betrieben eingebunden sind, ist es möglich, dass die Erreichbarkeit eingeschränkt ist. Die Terminvereinbarung erfolgt mit den aufgeführten Einrichtungen. Das Umweltzentrum Hannover e.V. berät bei der Auswahl der Betriebe und Lernorte.
Kosten: Alle Module werden kostenfrei angeboten. Fahrtkosten müssen selbst getragen werden.
Tipp:
Die drei Infomodule können im Rahmen des regulären Unterrichts stattfinden, sie können aber auch im Rahmen von Projektwochen oder in Spezialprofilen wie z.B. FreiDay durchgeführt werden.
In Projektwochen lassen sich gleich mehrere Module hintereinander umsetzen.