Schulworkshops - Hannover.de

Schulworkshops

Backen mit Bio-Produkten

Schulworkshops

Für die Umsetzung des dritten Pflichtmoduls gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Die Lehrkraft setzt anhand der Unterrichtsanleitungen oder der Materialien des Projekts „Vom Acker bis zum Kochtopf“ ein Unterrichtsmodul eigenständig um.
  • Die Schulklasse oder Schüler*innen-Gruppe besucht einen Bio-Laden oder Bauernmarkt und informiert sich über das Angebot an regionalen Bio-Lebensmitteln. Hier besteht zudem die Möglichkeit, Produkte für einen ggf. anschließenden Kochworkshop einzukaufen.
  • In bereits vorhandenen Beeten auf dem Schulgelände werden Kräuter, Obst und Gemüse angebaut, um das Wachstum der Pflanzen von der Aussaat oder dem Auspflanzen über die Pflege bis zur Ernte verfolgen zu können.
  • Schulen, die keinerlei Möglichkeit haben, einen Schulgarten oder ein Beet anzulegen, können sich bewerben für einen Hochbeet-Bausatz. Diese stehen in einzelnen Exemplaren im Rahmen des Projekts „Vom Acker bis zum Kochtopf“ kostenlos zur Verfügung und werden unter Anleitung vor Ort - gerne zusammen mit den Schüler*innen - zusammengebaut. In diesem Fall wird dringend empfohlen, dass eine Lehrkraft der Schule an der Fortbildung „Schulgartenarbeit“ teilnimmt. 
  • Und schließlich ist es möglich, über das Projekt einen Workshop zu buchen, in dem die Schüler*innen aus Bioprodukten kleine Speisen zubereiten und verkosten und nebenbei erfahren, was es mit dem ökologischen Landbau, einer Nahversorgung mit Bio-Lebensmitteln und einer nachhaltigen Ernährung auf sich hat.

 

Kochworkshops

Es können sowohl Kochworkshops mit Referent*innen des Umweltzentrums Hannover e.V. als auch des Heuhüpfer e.V. gebucht werden.

Der Projekttag umfasst in der Regel vier Unterrichtsstunden und findet in der Schule statt. Schwerpunkt ist das Thema nachhaltige Ernährung.

Gemeinsam mit den Schüler*innen wird der Frage nachgegangen, was eine nachhaltige und klimafreundliche Ernährung ausmacht - und wie sie sich einfach, lecker und mit Freude im Alltag umsetzen lässt. Ziel des Workshops ist es, Berührungsängste im Umgang mit unbekannten Lebensmitteln abzubauen und den Schüler*innen praktische Kenntnisse für eine umweltbewusste Ernährung zu vermitteln. Herkunft und Erzeugung ökologisch produzierter Lebensmittel stehen dabei besonders im Fokus.

Der Workshop besteht aus zwei Teilen. In einer theoretischen Einheit beschäftigen sich die Schüler*innen mit der Herkunft, dem Anbau und der Produktion von Bio-Lebensmitteln. Dabei wird anschaulich vermittelt, welche Auswirkungen unsere Ernährung auf Umwelt, Klima und Gesundheit haben kann.

In der praktischen Einheit bereiten die Schüler*innen gemeinsam nach Rezepten nachhaltige und leckere Snacks bzw. Gerichte zu. Dabei lernen sie grundlegende Küchentechniken kennen, probieren neue Lebensmittel aus und erfahren, wie einfach klimafreundliches Kochen sein kann. Bevor der Aktionstag beim gemeinsamen Essen und Resümieren des Erlernten ausklingt, wird noch einmal der Weg der Lebensmittel vom Acker bis zum Teller nachvollzogen.

Nach Absprache mit dem Lehrpersonal können einzelne Themen angepasst, verkürzt oder vertieft werden - passend zu den Schwerpunkten der Klasse oder des Unterrichts. Mögliche Themen sind unter anderem:

  • ökologische und konventionelle Landwirtschaft sowie deren Siegel
  • saisonale und regionale Lebensmittel
  • Lebensmittelverschwendung
  • Verpackung und Transportwege
  • bewusster Einkauf und nachhaltiger Konsum

Voraussetzungen vor Ort: Für die Durchführung der Workshops ist die Nutzung einer Schulküche optimal. Alternativ können sie im Klassenraum (möglichst mit Waschbecken) stattfinden. Benötigtes Material wird vom Umweltzentrum Hannover e.V. bzw. dem Heuhüpfer e. V. mitgebracht. Die Lehrkraft steht während des Projekttages unterstützend zur Verfügung, vorher bedarf es aber keiner besonderen Vorbereitungen von Seiten der Schule.

Zeitumfang: in der Regel 4 Unterrichtsstunden.

Absprachen: Der genaue Zeitumfang, die Themenwahl, die Altersklasse und die Möglichkeiten vor Ort werden vorab zwischen Lehrkraft und Referent*innen besprochen.

 

Workshops mit Umweltzentrum Hannover e.V.

Gesamtkontingent: 20 Workshops (10 je Schuljahr)

Hier liegt der Schwerpunkt auf dem gemeinsamen Kochen und dem praktischen Erleben der angesprochenen Themen. Auf Wunsch kann auch noch stärker auf die Themen pflanzenbetonte oder klimafreundliche Ernährung in Hinblick auf Flächen-, Wasser- und CO₂-Verbrauch eingegangen werden. Es können neben verschiedenen Snacks auch ganze Gerichte zubereitet werden.

Buchungen und Terminabsprachen sind unter ackerkochtopf@umweltzentrum-hannover.de möglich.

 

Workshops mit Heuhüpfer e.V.

Gesamtkontingent: 80 Workshops (40 je Schuljahr)

Der Schwerpunkt liegt auf der Zubereitung von Snacks oder einem Imbiss. Zusätzlich zum Kochen besteht die Möglichkeit, den Umfang des Workshops um Folgendes zu erweitern.

  • Vorheriger Besuch auf dem Wochenmarkt und - zum Vergleich - im Supermarkt mit unterschiedlichen Testkäufen
  • Erstellung von Postern oder Werbespots
  • Podiumsdiskussion bzw. Tischbowl zu verschiedenen Aspekten
  • Sammlung eigener nachhaltiger Rezeptideen

Buchungen und Terminabsprachen sind unter info@heuhuepfer.de möglich.

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