Ziele und Inhalte des Projekts - Hannover.de

Ziele und Inhalte des Projekts

Ein Korb voller regionaler Spezialitäten

Schüler*innen erhalten die Möglichkeit, den ökologischen Landbau und seine Wertschöpfungskette in der Region Hannover sowie die Vorzüge einer nachhaltigen Ernährung kennenzulernen.

Sie besuchen Bio-Bauernhöfe, verarbeitende Betriebe, Bauernmärkte und verschiedene Lernorte. Durch direkten Kontakt mit Tieren und Nutzpflanzen und in Verbindung mit dem praktischen Tun lernen sie den ökologischen Landbau kennen und erlangen gleichzeitig einen Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel.

Die Schüler*innen lernen die Stufen der Wertschöpfungskette von Anbau und Aufzucht über Verarbeitung bis zum Verkauf kennen einschließlich der Zubereitung kennen und erkennen Zusammenhänge.

Neben den Workshops und Führungen in Betrieben oder an Lernorten gibt es Workshops in Schulen.

Beantwortet werden Fragen wie:

  • Was ist das Besondere am ökologischen Landbau?
  • Wie werden Nutzpflanzen im ökologischen Landbau angebaut?
  • Wie werden die Tiere aufgezogen und gehalten?
  • Wie werden Obst, Gemüse und Getreide weiterverarbeitet?
  • Wie gelangen die Bio-Produkte in den Verkauf und was lässt sich aus ihnen Leckeres zubereiten?
  • Sind Bio-Produkte immer teurer als Produkte aus konventioneller Landwirtschaft?
  • Ist auf Bio-Siegel wirklich Verlass?

 

Workshops und Führungen werden im Folgenden Infomodule genannt. Diese orientieren sich an der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie an curricularen Themen wie Ernährung, nachhaltiger Konsum und Kennenlernen einer landwirtschaftlichen Produktionsform (Nahrungsmittelproduktion und Nutztierhaltung).

Die Gestaltungskompetenz der Schüler*innen wird im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung gefördert. Sie entwickeln in der Auseinandersetzung mit dem ökologischen Landbau und – indem sie diesen mit anderen Formen der Landwirtschaft vergleichen – ein eigenes Meinungsbild und ziehen Konsequenzen für das eigene Handeln. Gleichzeitig werden die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele mit Leben gefüllt und für die Schüler*innen greifbar.

 

Weitere Angebote:

Pädagogisches Begleitmaterial 
mit Anleitungen zur Einbindung der Themen ökologischer Landbau, regionale Wertschöpfungskette und nachhaltige Ernährung in den Unterricht.

Bildungskisten zu den Themen Ökologischer Landbau sowie Nachhaltige Ernährung
Die Kisten enthalten Informationen zum ökologischen Landbau, zur regionalen Wertschöpfungskette und zur nachhaltigen Ernährung. Es gibt Anleitungen für den Unterricht, Rezepte für nachhaltige Speisen und verschiedenes Anschauungsmaterial. Die Kiste „Nachhaltige Ernährung“ enthält zudem Material für die Zubereitung eines nachhaltigen Frühstücks (Flockenquetsche, Joghurtbereiter, Sprossenkeimer und Apfelschäler).

Fortbildungen für Lehrkräfte                                                                                           

  1. Fortbildung zur Einbindung der Thematik in den Unterricht: 
    Die Lehrkräfte erfahren, wie sie die Themen Ökologischer Landbau, Regionale Wertschöpfungskette und Nachhaltige Ernährung in den Unterricht einbinden können. Dabei werden sehr anschauliche und handlungsorientierte Methoden vorgestellt. 
  2. Fortbildung zur Anlage und Pflege eines Schulgartens:
    Ein Schulgarten bietet den Schüler*innen optimale Möglichkeiten, die Produktion unserer Lebensmittel zu erleben und Selbstwirksamkeit zu erleben. Die Lehrkräfte erhalten Tipps zur Anlage und Pflege von Schulgärten.

Wettbewerbe für Schüler*innen
Mit einem Medium ihrer Wahl (Infoclip, Plakat, Podcast etc.) machen sie ihren Mitschüler*innen Lust auf Produkte aus dem regionalen ökologischen Landbau.

Hochbeet-Bausätze für einzelne Schulen 
Dies gilt für Schulen, die keinerlei Möglichkeit haben, ein Schulbeet oder -garten anzulegen. 
Die Bausätze werden unter fachlicher Anleitung vor Ort zusammengebaut. Dabei können Schüler*innen gerne teilnehmen. Die fertigen Hochbeete sollten möglichst mit vor Ort vorhandenem Material befüllt werden (Sträucherschnitt, Grassoden, Erde etc.).

Kosten: Alle Module werden kostenfrei angeboten. Fahrtkosten müssen selbst getragen werden.

„Vom Acker bis zum Kochtopf“ ist ein Projekt des Nachhaltigkeitsbüros der Landeshauptstadt Hannover und dem Umweltzentrum Hannover e.V.

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL).

Fördermittelgeberin

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