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Hochwasserschutz

Regionaler Zusammenhang

Hannover wird durch Leine, Innerste und Ihme beeinflusst

Karte, auf der Talsperren und Rückhaltebecken der Gewässer südlich von Hannover eingezeichnet sind © Landeshauptstadt Hannover

Regionale Schutzeinrichtungen (Talsperren und Rückhaltebecken)

 
Die größten Wassermengen fließen durch Leine und Ihme aus Richtung Harz auf Hannover zu. Hochwassergefahren entstehen jedoch nicht nur durch die Schneeschmelze im Harz zu Beginn des Jahres, sondern sie resultieren auch aus Starkregenereignissen oder lang anhaltenden Regenwetterlagen während des gesamten Jahres. Weitere Einflussfaktoren sind dabei die jahreszeitliche Vegetation, die Bodenverhältnisse mit wassergesättigten, ausgetrockneten, gefrorenen oder aufnahmefähigen Böden und auch der Pegelstand der Hochwasserrückhaltebecken.
 

Das Hochwasserereignisse auch stark örtlich begrenzt auftreten können, hat sich bei den Überflutungen im Herbst 2007 an der Innerste im Landkreis Hildesheim deutlich gezeigt. Durch örtliche Starkregenereignisse im Einzugsgebiet der Innerste kam es zu extremen Hochwasserständen mit lokalen Überflutungen. Bei der Betrachtung der regionalen Zusammenhänge von Hochwasserereignissen sind die vorliegenden Randbedingungen genau zu beachten. Aus Sicht der Landeshauptstadt Hannover ist regionaler Hochwasserschutz daher sinnvoll und erforderlich, ersetzt jedoch nicht die lokalen Maßnahmen in der Stadt selbst.
 

 

Welche regionalen Schutzeinrichtungen gibt es im Vorfeld von Hannover?

Schutzeinrichtungen im Zuge von Leine und Innerste sind die Talsperren im Harz und die Hochwasserrückhaltebecken. Das größte Hochwasserrückhaltebecken liegt in Salzderhelden.
 

 

Wie ist das Land Niedersachen in den Hochwasserschutz eingebunden?

Das Land Niedersachsen ist in verschiedenen Bereichen in den Hochwasserschutz eingebunden. Durch das zuständige Ministerium für Umwelt und Klimaschutz werden die europäischen und deutschen Gesetze und Vorgaben in Landesrecht umgesetzt. Weiterhin wird im Wesentlichen durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Aufgabe des Hochwasserwarndienstes und der Aufstellung von Gewässer übergreifenden Hochwasserschutzplänen wahrgenommen. Das Land plant und baut in der Regel keine örtlichen Hochwasserschutzeinrichtungen, dies ist Aufgabe der Kommunen. Gleichwohl stellt das Land Gelder für den Hochwasserschutz als Fördermittel zur Verfügung. Über eine Richtlinie ist die Verteilung dieser Mittel geregelt.