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So ist es

Gegenwart

Was hat sich getan?

 
Um Hannover besser vor den Folgen eines möglichen Extremhochwassers zu schützen, wurde 2006 mit politischer Mehrheit vom Rat ein Maßnahmenprogramm beschlossen, das bis 2017 umgesetzt sein wird. Dieses Maßnahmenprogramm besteht aus drei Einzelmaßnahmen, von denen bisher zwei fertiggestellt sind.

  •  Durch die Abgrabung des Ihmevorlands zwischen Spinnereistraße und Lavesallee wurde der Gewässerquerschnitt vergrößert.
  •  Gleichzeitig wurde mit der Aufweitung der Benno-Ohnesorg-Brücke ein bestehender Engpass beseitigt.

 
Ziel der beiden Maßnahmen war es, den Wasserspiegel bei einem Hochwasser deutlich abzusenken. Hydraulische Berechnungen zeigen, dass damit der Wasserstand bei einem hundertjährlichen Hochwasser (HQ100) an der Beuermannstraße um bis zu etwa 40 Zentimeter und in Ricklingen um zirka 15 Zentimeter abgesenkt werden kann.

Damit wird auch erreicht, dass Bereiche in der Calenberger Neustadt, in Linden und in Ricklingen nicht mehr im Überschwemmungsgebiet eines HQ100 liegen werden.

 
Natürlich ist die Stadt Hannover auch jetzt schon auf Hochwasserereignisse vorbereitet. So verfügt beispielsweise die Feuerwehr Hannover über einen Alarm- und Einsatzplan, und der Fachbereich Tiefbau ist u. a. für die Schließung des Fluttors Düsternstraße und das Setzen von Dammbalken in den Deichscharten Kneippweg, An der Bauerwiese und Mühlenholzweg zuständig. Auch die Stadtentwässerung Hannover setzt einen Hochwasserplan um, mit dem gefährdete Bereiche durch unterschiedliche Maßnahmen gegen Überflutung gesichert werden. Hierzu zählen z. B. Hochwasserpumpwerke, sogenannte Schieber und Dichtkissen. Nicht zuletzt findet der Hochwasserschutz für Hannover auch auf der administrativen Ebene, z. B. in der Bauleitplanung, Berücksichtigung.

 
  

 

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