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Es war einmal

Vergangenheit

Von damals bis heute

   
Auch in Hannover ist der Hochwasserschutz schon lange ein wichtiges Thema. Bereits im Jahre 1449 wurde der "Schnelle Graben" zur Abführung von Hochwasser erstmals erwähnt. Er erfüllt seine Funktion bis heute und dient als Umleitungsgewässer des Leineabflusses in die Ihme. Diese nimmt heute bei Hochwasser etwa 90 Prozent des Gesamtabflusses auf.

Mit der fortschreitenden Stadtentwicklung ging eine Ausdehnung der Siedlungsflächen einher, die zum weiteren Verlust von natürlichen Überschwemmungsräumen und damit steigenden Hochwasserständen führte. Extreme Hochwasserereignisse wie 1808, 1909 oder 1946 waren daher in der Vergangenheit meist der Auslöser für den Bau von Hochwasserschutzeinrichtungen. So wurden im Laufe der Zeit Schutzeinrichtungen entlang der Leine und Ihme in Form von Deichen, Dämmen oder Mauern errichtet.

Der Hochwasserschutz in Ricklingen hat spätestens seit dem Hochwasser von 1946 eine besondere Bedeutung. Damals standen weite Bereiche bis zum Ricklinger Stadtweg unter Wasser. 1954 wurde der heutige Deich in Ricklingen fertig gestellt und bietet seitdem Schutz für die Bevölkerung. Seit 1996 werden hier Deichfeste durchgeführt und symbolisch "Deichgrafen" ernannt.

Bei extremen Hochwassern bestand aber immer noch die Gefahr, dass der Deich von Süden umströmt und das Siedlungsgebiet überflutet wird.

  
  

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"Hallo Niedersachsen" (6. Februar 2016) – Hannover: Das Hochwasser von 1946

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