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Region Hannover

Gewässerschutz

Abwasserbeseitigung, Aus-/Umbau und Benutzung von Gewässern, Gewässerunterhaltung, Gewässergüte, Bodenabbau

Bootsanleger und zwei Wasservögel © S. Krenz, Region Hannover

Bootsanleger

Der Umweltausschnitt Gewässerschutz umfasst in der von der Region Hannover bearbeiteten Fassung in erster Linie den durch die Wassergesetzgebung zu regelnden Bereich. Darüber hinaus bietet die Region weitere Dienstleistungen auf selbstgewählter freiwilliger Basis an.

Hierzu gehören:

  • Abwasserbeseitigung (Fragen im Zusammenhang mit zentralen Abwasserkanalisationen und -gebühren mit den jeweiligen Städten und Gemeinden zu klären),
  • Kleinkläranlagen (Erlaubnisse für die Abwasserbeseitigung über Kleinkläranlagen bei nicht an das Kanalnetz angeschlossenen Grundstücken => siehe auch Service-Gewässerschutz),
  • Benutzungen von Gewässern (hierunter wird das Entnehmen von Grundwasser oder Wasser aus stehenden oder fließenden Oberflächengewässern und auch das Einleiten in Gewässer verstanden),
  • Aus- und Umbau von Gewässern (Anlegen von Teichen, Umbau von Fließgewässern etc.),
  • Gewässerunterhaltung (regelmässige Arbeiten am Fließgewässer zum Erhalt der Wasserabflusskapazitäten - Hochwasserschutz - und der ökologischen Funktionen),
  • Ausweisen und Festsetzen von Wasserschutzgebieten (besonderer Grundwasserschutz),
  • Überschwemmungsgebiete (Freihalten von Talauen für den Hochwasserabfluss),
  • Bei Gewässerverschmutzungen z. B. nach Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen (Mineralöle, Chemikalien etc.) oder übermäßigen organischen Belastungen (Abwasser, Gülle, Jauche etc.) übernimmt die Region die notwendige Gefahrenabwehr und veranlasst bedarfsweise auch anschließende Sanierungsmaßnahmen,
  • Trinkwasserversorgungsfragen, wie Wasserinhaltsstoffe und -qualität, sind mit dem jeweiligen Versorgungsträger zu klären. Hygienische Probleme sind bei der Region Hannover im Fachbereich Gesundheit anzusprechen.
  • Falls Trinkwasseranalysen erstellt werden sollen, so bietet sich das regionseigene Wasserlabor hierfür an.
  • Wärmepumpen, die direkt oder indirekt das Grundwasser als Wärmequelle nutzen, unterliegen der Genehmigungspflicht, sie sind bei der Region Hannover zu beantragen und werden von dort überwacht.
  • Die Region Hannover überwacht die Gewässergüte in den Fließgewässern mit höherer ökologischer Bedeutung, sie betreibt dazu ein eigenes Messnetz und arbeitet nach den Methoden des Nds. Landesamtes für Ökologie. Bislang wurden Gütekarten für das ehem. Kreisgebiet und das Stadtgebiet Hannover herausgegeben.
  • Der Bodenabbau (Sand, Kies, Ton, Torf etc.) unterliegt ebenfalls i. d. R. der Genehmigungspflicht und wird - solange keine Sprengungen erforderlich sind - in der Region Hannover behördlich geregelt,
  • Zeitweiliges Absenken des Grundwassers bei Baumaßnahmen (=> siehe auch Service-Gewässerschutz).