Comic-Projekt „Gut getroffen" für den Deutschen Kinder- und Jugendpreis nominiert

Kinderrechte

Comic-Projekt „Gut getroffen" für den Deutschen Kinder- und Jugendpreis nominiert

Das Comic-Projekt „Gut getroffen“ wurde für den Deutschen Kinder- und Jugendpreis in der Kategorie Kinder- und Jugendkultur nominiert. In einem einwöchigen Comic-Workshop während der Sommerferien 2025 haben insgesamt 17 Kinder ihre Ideen zum Leben erweckt. Das Ergebnis, ein ansprechender Comic, wurde als Mini-Buch gedruckt und bei den Festlichkeiten zum Weltkindertag von Oberbürgermeister Belit Onay vorgestellt und dem Publikum präsentiert. 

Vorstellung des Mini-Buchs beim Weltkindertag 2025 

Das Buch wurde in einer Auflage von 2.000 Exemplaren gedruckt, und eine weitere Auflage ist bereits geplant. Das Mini-Buch wird häufig von Schulklassen, für Ausstellungen sowie für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zum Thema Kinderrechte in Verbindung mit Gewalt angefragt und genutzt.

Bei diesem Projekt war die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen von zentraler Bedeutung. Es wurde darauf geachtet, ihnen eine Stimme zu geben, damit sie für ihre Rechte eintreten und sich ihrer bewusst werden. Denn Kinderrechte müssen in unserer Gesellschaft präsenter werden.

Im Rahmen des Workshops entwickelten und zeichneten die Kinder gemeinsam alle Figuren, die Handlung und die Texte. Dadurch erlebten sie aktive Mitgestaltung und ein hohes Maß an Wertschätzung – sowohl durch das selbst gestaltete Mini-Buch, das sie in den Händen hielten, als auch durch die Nominierung für den Deutschen Kinder- und Jugendpreis.

Die Preisverleihung findet am 22. Juni im Europa-Park Rust statt.

Comic-Projekt "Gut getroffen"

Die Spielparks unterstützen das Vorhaben der Stadt Hannover, eine kinderfreundliche Kommune zu werden. Aus Sicht der Fachberatung Spielparks Hannover ist dies unentbehrlich und erfordert eine stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Entscheidungsprozessen, die ihre Lebenswelten betreffen.

Zusätzlich sind die Spielparks Teil der Ausstellung „Unerhört. Was Kinder und Jugendliche in Hannover wirklich wollen“.

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