Das übergeordnete Ziel der Kinderstadt besteht darin, eine sichere und einladende Umgebung zu schaffen, in der Kinder in einem spielerischen Kontext lernen und sich entwickeln können. Gleichzeitig erwerben sie wichtige Kompetenzen für ein selbstbestimmtes Leben sowie zur Bewältigung von Herausforderungen.
In den vergangenen Jahren hat das Kinderstadt-Konzept insbesondere im Kontext von Inklusion und der Förderung sozialer Kompetenzen an Bedeutung gewonnen.
- Förderung der demografischen und gesellschaftlichen Teilhabe
- Erprobung von Berufen in einem geschützten Raum
- Vermittlung von Medien-, Finanz- und Sozialkompetenz
- Stärkung von Selbstwirksamkeit und Teamfähigkeit
- Integration und Inklusion aller Kinder unabhängig von deren Herkunft
Das hier beschriebene Kinderbeteiligungsprojekt ist als Planspiel konzipiert und richtet sich an alle Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren, unabhängig von ihrer kulturellen und gesellschaftlichen Herkunft. Besonders Kinder aus benachteiligten Lebenslagen erhalten die Möglichkeit, Einblicke in die Strukturen einer Stadt zu gewinnen, zu denen sie aufgrund ihrer sozioökonomischen Bedingungen möglicherweise keinen Zugang haben.
Ziel ist es, die Kinder zu motivieren, eigene Lebensziele zu entwickeln und diese unabhängig von den Einschränkungen ihrer Herkunft zu verfolgen. So wird die gesellschaftliche Teilhabe gefördert.
Die Kinderstadt stärkt das Demokratieverständnis und die Selbstwirksamkeit der Kinder über das Projekt hinaus. Viele Impulse wirken langfristig weiter: Kinder bringen neue Ideen in Schulen, Familien und ihr Umfeld ein.