Kürzere Wege
Die neue Brückenverbindung über die Mühlenleine am Strandleben verkürzt die Wege auf der Ostseite der Ihme. Die Streckenführung ist geradliniger als der heute erforderliche Umweg über Wediggenufer und Hänischbrücke. Sie bindet das nördliche Leineufer besser an das bestehende Wegenetz an.
Synergieeffekte
Mit dem Neubau einer Brücke ergeben sich viele Verbesserungen im Radwegenetz und Synergieeffekte zu weiteren Brückenprojekten:
- Die neue Brücke entlastet zusammen mit der Dornröschenbrücke dauerhaft die 3,50 m breite Justus-Garten-Brücke.
- Der Julius-Trip-Ring wird optimiert, eine Radweg-Querverbindung für die sternförmig angelegten Velorouten. Das doppelte Queren der Leine über die Justus-Garten-Brücke und die Dornröschenbrücke entfällt.
- Gemeinsam mit der bereits optimierten Querung am Wehr Herrenhausen wird zusätzlich eine durchgehende komfortable Verbindung vom Maschsee zur Wasserstadt Limmer geschaffen.
- Wenn die Brücke im Sommer 2027 fertig wird, kann sie noch zeitweise die Umleitungen für den Ersatzneubau der Dornröschenbrücke verkürzen.
- Die Hänischbrücke im Zuge der Wilhelmshavener Straße muss mittelfristig ersetzt werden. Für das Vorhaben wäre ein Behelfsbau notwendig. Die Brücke am Strandleben kann die Umleitungsfunktion übernehmen, so dass Kosten von geschätzt 1,4 Millionen Euro eingespart werden können.
- Die neue Wegeverbindung soll Teil des beleuchteten Wegenetzes werden, das ganzjährig und besonders an den Wochenenden zum Joggen und Spazierengehen, zum Skaten oder Radfahren intensiv genutzt werden kann.
- Das Strandleben liegt am Ende einer Sackgasse. Die Landeshauptstadt möchte den Ort noch mehr beleben und für weitere Einzugsgebiete erschließen.