Die neue Planung
So soll die Dornröschenbrücke aussehen
Das Konzept passt in den Kostenrahmen und erfüllt viele Wünsche.
In der Seitenansicht ähnelt der neue Entwurf der Dornröschenbrücke dem bisherigen Bauwerk – eine schlanke Bogenbrücke, die den Querschnitt der Leine möglichst wenig einengt.
Die Brückenenden werden als Kragarme ausgebildet. Ein wichtiges Gestaltungsmerkmal ist die Neigung der Hauptträger. Vier Varianten wurden untersucht und im Gestaltungsbeirat mit Fachleuten aus ganz Deutschland diskutiert.
Die neue Brücke ist insgesamt neun Meter breit, an den beiden Enden sogar 13 Meter – so wird der Anschluss an die Uferwege entzerrt. Auf der Brücke selbst haben Radfahrende fünf Meter zur Verfügung. Für den Fußverkehr auf der nordwestlichen Seite in Richtung Sonnenuntergang sind vier Meter Breite vorgesehen, im Bereich der Sitzelemente bleiben 2,50 Meter.
Das leicht nach innen geneigte Geländer besteht aus hellgrauen Metallstäben mit einem Handlauf aus Stahl. Lichtelemente unter dem Handlauf sorgen für eine sichere und stimmungsvolle Beleuchtung der Brücke bei Nacht.
Auch für die beliebten Versammlungen zum Sonnenuntergang hat die neue Dornröschenbrücke ein Angebot: Runde Sitzelemente aus dunkelgrauem Beton mit polierten Sitzflächen, locker angeordnet in kleinen Inseln, laden zum Chillen ein – allein oder in der Gruppe. Vier Punktleuchten mit unterschiedlicher Neigung beleuchten die Inseln und zusätzlich auch den Geh- und Radweg. Um die Lärmbelästigung für die Anwohner*innen auf der Lindener Seite zu verringern, beginnen die Elemente erst auf der nördlichen Hälfte der Brücke.
Mit dem Bau der Brücke wertet die Landeshauptstadt Hannover auch das Umfeld auf. Die Zufahrten zur Brücke für den Radverkehr sowie die Zugänge für den Fußverkehr und mobilitätseingeschränkte Personen hat die Verkehrsplanung auf beiden Uferseiten neu sortiert und dabei die Wegeführung unter der Brücke entlang der Ufer einbezogen. Auf beiden Uferseiten bieten Treppenelemente die Möglichkeit zum Aufenthalt mit Blick auf die Leine.
Da während der Bauphase Eingriffe in die Natur erforderlich werden, plant der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün eine Neugestaltung der Grünflächen.
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