Im Rahmen einer Exkursion erhielten die Schüler*innen zunächst Einblicke in die Arbeit des Innenstadtmanagements. Dabei ging es unter anderem um die unterschiedlichen Anforderungen an eine moderne Innenstadt – von Wohnen und Einzelhandel über Klimaanpassung bis hin zu Mobilität und Aufenthaltsqualität.
Auch das Smart-City-Programm #HANnovativ zeigte, wie digitale Anwendungen und datenbasierte Ansätze die Stadtentwicklung unterstützen können.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand ein interaktives Planspiel zur Zukunft der Prinzenstraße. Die Aufgabe: Wie könnte die Straße im Jahr 2035 aussehen?
Dafür schlüpften die Schüler*innen in unterschiedliche Rollen – unter anderem als Vertreterinnen der Stadtverwaltung, von Anwohnenden, Einzelhandel, Gastronomie, Investor*innen sowie Klima- und Mobilitätsinitiativen. Gemeinsam entwickelten sie Ideen für die künftige Nutzung der Straße und suchten nach tragfähigen Kompromissen.
Während des Planspiels wurde deutlich, dass Stadtentwicklung immer ein Ausgleich verschiedener Interessen ist. Fragen nach Wohnraum, Klimaanpassung, Verkehr, Aufenthaltsqualität oder wirtschaftlicher Entwicklung mussten gemeinsam diskutiert und abgewogen werden. Zusätzliche Ereignisse wie eine Hitzewelle oder steigende Baukosten machten die Entscheidungen noch anspruchsvoller.
So erlebten die Schüler*innen, wie komplex kommunale Planungs- und Entscheidungsprozesse sind und welche Bedeutung Kompromisse für die Entwicklung einer Stadt haben.
Zum Abschluss konnten die Teilnehmenden die Prinzenstraße mithilfe einer Virtual-Reality-Anwendung erkunden. Die digitale Visualisierung zeigte mögliche Zukunftsszenarien und bot Gelegenheit, die eigenen Ideen aus dem Planspiel mit bestehenden Planungen zu vergleichen.
Die VR-Anwendung zur Prinzenstraße kann auch von Interessierten im digital.KIOSK ausprobiert werden.