Pläne und Visualisierungen vermitteln zwar einen Eindruck davon, wie ein Ort nach einem Umbau aussehen soll – die tatsächliche räumliche Wirkung ist daraus jedoch nicht immer leicht abzulesen. Mit einer neuen VR-Anwendung macht die Stadt deshalb die geplante Gestaltung des Steintorplatzes aus verschiedenen Perspektiven erlebbar.
Nutzer*innen können virtuell auf dem zukünftigen Steintorplatz stehen und sich einen Eindruck davon verschaffen, wie sich der Stadtraum durch die laufende Neugestaltung verändern wird.
Für die Anwendung wurden an drei Standpunkten am Steintor mit einer speziellen Kamera 360-Grad-Panoramaaufnahmen erstellt. Städtische Mitarbeiter*innen aus dem Bereich Geoinformation integrierten anschließend die Planungsdaten in die realen Aufnahmen. Mithilfe eines 3D-Rendering-Verfahrens entstand daraus eine realitätsnahe Darstellung des künftigen Platzes.
Die Stadt knüpft damit an Erfahrungen bei der Umgestaltung der Prinzenstraße an. Auch dort wurde eine digitale Visualisierung eingesetzt, um die geplante Gestaltung bereits vor Abschluss der Arbeiten räumlich erfahrbar zu machen.
Der Steintorplatz wird derzeit umfassend neugestaltet. Vorgesehen sind unter anderem zusätzliche Begrünung und neue Aufenthaltsbereiche sowie Angebote für Bewegung und Begegnung. Außerdem entsteht eine moderne Veranstaltungsfläche.
Zum künftigen Platz gehört auch ein Wasserspiel. Dieses ist in der VR-Anwendung nicht dargestellt, da eine technische Umsetzung innerhalb der Anwendung nicht möglich war.
Erlebbar ist der zukünftige Steintorplatz zunächst im digital.KIOSK. Dort können Besucher*innen die Anwendung mit einer VR-Brille ausprobieren. Mitarbeiter*innen vor Ort begleiten Interessierte bei der Nutzung.
Die virtuelle Darstellung soll die Planungen für den Steintorplatz anschaulich und räumlich nachvollziehbar machen und einen Eindruck davon vermitteln, wie einer der zentralen Innenstadtplätze Hannovers künftig aussehen wird.