Haushalt 2026 der Region Hannover ist genehmigt - Hannover.de

Finanzen

Haushalt 2026 der Region Hannover ist genehmigt

Die Kommunalaufsicht würdigt die Konsolidierungsmaßnahmen.

30.04.2026 - Gute Nachrichten für die Region Hannover: Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport hat als zuständige Kommunalaufsicht die Haushaltssatzung ohne Auflagen genehmigt – einschließlich der geplanten Kreditaufnahmen, Verpflichtungsermächtigungen und der festgesetzten Hebesätze der Regionsumlage.

 

In dem Genehmigungsschreiben nimmt das Ministerium auf die „schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen“ Bezug, erkennt aber ausdrücklich die im Haushaltssicherungskonzept geplanten Konsolidierungsmaßnahmen und die bereits erbrachten Anstrengungen zur Haushaltskonsolidierung an. Gleichzeitig mahnt das Ministerium weiterhin eine sparsame Bewirtschaftung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel an. Hintergrund ist die mittelfristige Finanzplanung der Region, die in den kommenden Jahren mit sehr hohen Defiziten rechnet.

 

Finanzdezernentin Cordula Drautz sieht in der Genehmigung ein wichtiges Signal: „Die Kommunen und damit auch die Region Hannover stehen vor immensen finanziellen Herausforderungen. Die Kommunalaufsicht hat die sehr schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen erkannt und benannt, gleichzeitig aber auch unsere Einsparbemühungen gewürdigt. Es wird weiter ein höchst anspruchsvoller Spagat zwischen notwendiger Haushaltskonsolidierung und zukunftsweisenden Investitionen bleiben. Für diesen braucht es Mut, Augenmaß und eine klare strategische Ausrichtung. Klar ist aber auch: Wir Kommunen benötigen zusätzliche Unterstützung durch Bund und Land, sonst wird es nicht gelingen, unsere Finanzlage wieder zu verbessern oder zumindest strukturell zu stabilisieren.“

 

Insgesamt umfassen die genehmigten Kreditaufnahmen für Investitionen 253,7 Millionen Euro. Das Ministerium hebt hervor, dass es sich bei den beabsichtigten Investitionen insbesondere um Pflichtaufgaben oder um solche handelt, die mittelbar die Wahrnehmung von Pflichtaufgaben verbessern oder gesamtwirtschaftlichen Zielen von übergeordneter Bedeutung dienen. Die größten Summen fließen in den Gesundheitsbereich (82,1 Millionen Euro), in Mobilität und Verkehr (58,7 Millionen Euro), in Bildung und Soziales (78,1 Millionen Euro) sowie in Klima und Umwelt (20,6 Millionen Euro).

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