Ehrenamt im Fokus
Region Hannover würdigt Engagement für nachbarschaftliches Miteinander
25 Personen, Projekte und Vereine wurden mit der Ehrenmedaille der Region Hannover für herausragende ehrenamtliche Tätigkeiten geehrt.
10.04.2026 - 25 Jahre Region Hannover – das sind zugleich 25 Jahre gelebte Nachbarschaft. Ohne Menschen, die freiwillig zuhören, vermitteln oder begleiten, würde vieles nicht funktionieren – ob in der Nachbarschaft, im Verein, in der Arbeit für Senior*innen oder in der Jugendarbeit. Ihr Engagement ist unschätzbar wichtig für das Gemeinwohl in allen 21 Städten und Gemeinden der Region Hannover.
Im Rahmen der Veranstaltung „Ehrenamt im Fokus“ am 17. April 2026 im Haus der Region Hannover zeichnete der Erste Regionsrat Jens Palandt insgesamt 25 ehrenamtlich engagierte Personen, Vereine und Projekte, die sich mit viel Herz und viel persönlichem Einsatz für das Miteinander in der Nachbarschaft engagieren, mit einer Ehrenmedaille aus.
„Unsere 21 Städte und Gemeinden sind eng miteinander verbunden: Wir unterstützen uns gegenseitig, teilen Verantwortung und finden gemeinsame Lösungen“, betont der Erste Regionsrat Jens Palandt. „Was unsere Region im Großen zusammenhält, entsteht im Kleinen durch das Engagement ihrer Menschen: Sie halten zusammen, helfen einander und gestalten ihr Umfeld mit Herz und Tatkraft. Deshalb freue ich mich in diesem Jahr ganz besonders, Menschen zu würdigen, die genau dieses nachbarschaftliche Miteinander möglich machen – mit viel Zeit und Engagement, das alles andere als selbstverständlich ist.“
Die ausgezeichneten Personen, Vereine und Projekte wurden von den Kommunen, den Abgeordneten der Regionsversammlung und den Dezernent*innen der Regionsverwaltung vorgeschlagen und von Mitgliedern der Regionsversammlung und -verwaltung ausgewählt.
Alle Projekte, Vereine und Personen im Überblick:
Burgdorf
- Das ehrenamtliche Team Deutschförderung im Nachbarschaftstreff Burgdorf bietet an vier Tagen pro Woche Deutschkurse für überwiegend geflüchtete bzw. migrierte Frauen aus Burgdorf an. Das ehrenamtliche Team aus acht engagierten Lehrpersonen organisiert eigenständig vier Kursstufen (Alpha 1/2, Deutsch 1/2), evaluiert individuell und passt Lernangebote bedarfsgerecht an. Ziel ist praxisnahe Kommunikation statt Zertifikaten. Das Team unterstützt den Nachbarschaftstreff auch im Alltag (beim Frühstück, im Café, beim Aufräumen) knüpft Kontakte in die Nachbarschaft. Das Engagement ist verlässlich und sorgt bei Teilnehmerinnen für Teilhabe, Selbstvertrauen und Sprachkompetenz.
Burgwedel
- Eduard Bondarenko ist seit Juni 2022 als ehrenamtlicher Helfer in Großburgwedel aktiv. Er begleitet viele aus der Ukraine Geflüchtete vom Moment ihrer Ankunft bis heute. Dank seiner Dolmetscherdienste konnten die Geflüchteten reibungslos in Burgwedel aufgenommen werden. Er begleitet die Familien zu ärztlichen, schulischen oder behördlichen Terminen. Er bietet seine Hilfe beim Ausfüllen von Formularen und beim Verstehen von amtlichen Briefen an. In einigen Krisensituationen innerhalb der Familien half er den Betroffenen, den Fokus wiederzufinden und Schwierigkeiten im Integrationsprozess zu überwinden.
- Peter Eggert ist seit fünf Jahren als ehrenamtlicher Helfer in Großburgwedel aktiv. Er engagiert sich vor allem in der Fahrradwerkstatt, in der er gemeinsam mit Geflüchteten gespendete Fahrräder repariert und an bedürftige Menschen in Burgwedel und Umgebung weitergibt. Auf diese Weise erhalten die Fahrräder eine neue Wertschätzung und landen nicht auf dem Müll. Zudem teilt Eggert sein Wissen über Selbsthilfe und regt die Neuankömmlinge zu einem bewussten Konsumverhalten an. Auch im Repair-Café packt Eggert an und repariert dort elektrische und mechanische Geräte.
Garbsen
- Das Projekt „Ehrenamtlicher Handwerkerdienst“ in Garbsen gibt es seit 2012. Ein Team aus aktuell 21 meist älteren Freiwilligen übernimmt kleinere Alltags-Hilfen wie Glühbirnenwechsel, Möbelaufbau, Gardinenpflege, Fernseheinstellungen oder Unterstützung bei PCs/Tablets. Die Koordination übernehmen drei Projektleiter*innen mit festen Sprechzeiten. Das Projekt legt Wert auf Schweigepflicht, Sicherheit, Flexibilität und regelmäßigen Austausch sowie auf eine klare Abgrenzung von professionellen Handwerksbetrieben. Seit Gründung hat das Team inzwischen Tausende von Einsätzen geleistet (bei durchschnittlich rund 260 Anfragen pro Jahr).
- Das Projekt „Kleine Alltagshilfen“ in Garbsen (seit 2017) bietet ehrenamtliche, nachbarschaftliche Unterstützung für ältere Menschen und krankheitsbedingt eingeschränkte Personen. Regelmäßige Kontakte und Unterstützung im Alltag helfen gegen Einsamkeit und soziale Isolation. Zum Angebote gehören Spaziergänge, Vorlesen und Zuhören, Unterstützung bei PC/Tablet, Ausfüllhilfen, Begleitung beim Einkauf/Arztbesuchen, Kontakt zu Fachstellen sowie Begleitung zu Friedhofsgängen und bei der Balkonpflege. Zwei Koordinatorinnen nehmen Anfragen entgegen und vermitteln passende Ehrenamtliche. Aktuell betreuen 21 Ehrenamtliche im Alter von 30 bis 77 Jahren überwiegend ältere Menschen in deren Wohnungen, manchmal auch in betreuten Einrichtungen.
Gehrden
- Das Dorfhaus Lenthe eG – von ehrenamtlichen Bürger*innen geplant, realisiert und betrieben – öffnete 2017 seine Türen. Das Dorfhaus ist ein Ort der Nahversorgung, Kommunikation und Kultur mit drei Säulen unter einem Dach: Dorfladen, DorfCafé und DorfGemeinschaft. Der Dorfladen bietet Lebensmittel und Alltagsbedarf, das DorfCafé dient der Entspannung und guten Gesprächen und das Dorfhaus ist Treffpunkt für Jung und Alt mit Livekonzerten, Vorträgen und Ausstellungen.
- Das Mehrgenerationen Haus Gehrden e. V. ist seit 2016 Träger und Ort des Mehrgenerationen-Treffs (MGT). Der MGT richtet sich generationsübergreifend an Familien, Kinder, Jugendliche, Senioren, Singles, Alleinerziehende und Migrant*innen in Gehrden. Ziel ist es, soziale Netze zu stärken und neue Formen der Gemeinschaft zu ermöglichen. Es gibt einen offenen Treffpunkt für alle Generationen, Beratung und professionelle Begleitung sowie ehrenamtliche Projekte, kulturelle Aktivitäten, Veranstaltungen und Räume zum Austausch, Lernen und Netzwerken. Der MGT fördert bürgerschaftliches Engagement, Eigeninitiative und Selbstbestimmung und agiert die Zusammenarbeit mit der Stadt Gehrden, dem Jugendparlament, der Freiwilligenagentur „freiraum“, dem DRK, den Kirchengemeinden sowie weiteren Vereinen und Initiativen.
- Elisabeth Sennewald engagiert sich seit vielen Jahren in Ditterke und Gehrden mit verlässlichem Einsatz für das Gemeinwohl. Mit der monatlichen Teestunde in Ditterke schafft sie einen Ort für Austausch und Gemeinschaft. Auch bei Gottesdiensten, kulturellen Veranstaltungen und Festen trägt sie zum lebendigen Gemeindeleben bei. Im Kreativ-Café Gehrden hilft Sennewald regelmäßig mit, betreut dort Kinder und fördert den generationsübergreifenden Austausch. Seit sechs Jahren begleitet sie eine junge Geflüchtete im Alltag und fördert deren Selbstständigkeit und Integration. Auch Senioren im Dorf hilft sie bei täglichen Besorgungen, Einkäufen und Arztbesuchen.
Hannover
- Das Homeless Care Projekt – Samten Dargye Ling e. V. (Tibet Zentrum Hannover) versorgt seit 2020 wohnungslose Menschen in Hannover-Innenstadt. Mit Lastenrädern werden dienstags, freitags und sonntags Lebensmittel an festgelegten Routen ausgegeben. Es bietet Nachbarschaftshilfe durch Zuhören und Unterstützung, speziell für Obdachlose, die oft nicht als Nachbar*innen wahrgenommen werden. Besonders wichtig ist die Sommerhilfe: An heißen Tagen liefern Ehrenamtliche täglich Trinkwasser.
- Klaus Malottke bietet seit 2012 jeden Samstag das Obdachlosenfrühstück im Tagestreff der Caritas in Hannover an, bereitet es gemeinsam mit einem Team vor und sorgt für die Reinigung der Räume. Das Frühstück bietet Kaffee, Tee, belegte Brote und Obst für 50 bis 60 Gäste und richtet sich überwiegend an ältere Obdach- und Wohnungslose, ist aber offen für alle Bedürftigen. Die Speisen stammen aus Spenden der Pfarrgemeinde St. Heinrich. Die Rückmeldung der Stammgäste: durchweg positiv.
- Ortraud Klar und Heidi Schreiber betreuen seit 2021 ehrenamtlich das Sprachcafé im Stadtteilladen. Das niedrigschwellige Angebot fördert Deutschkenntnisse, soziales Miteinander und Nachbarschaftsbindung. Das Café findet wöchentlich für zwei Stunden statt. Es priorisiert eine heterogene Gruppe (2/3 Frauen und 1/3 Männer im Alter von 30 bis 55, 13 verschiedene Nationalitäten). Das Konzept geht auf: Dank der Hilfe von Ortraud Klar und Heidi Schreiber haben zwei Frauen bereits ihren Deutschkurs bestanden.
- Helga Witte engagiert sich seit 1985 in der Gemeindearbeit: Spielkreise, offene Angebote für alle, Kindergottesdienste. Von 1995 bis 2014 leitete sie die Vorbereitung zur Erstkommunion und integrierte drei Gemeinden in der Kinderarbeit. Seit 1994 ist sie Mitglied im Pfarrgemeinderat, seit 2014 im Vorsitz. Seit Ende der 1990er arbeitet Witte im Regionaldekanat Hannover und sorgt bei Festen und Märkten dafür, die Arbeit der Kirche sichtbar zu machen. Rund neun Jahre lang hat sie in der Stadtteilrunde Döhren-Wülfel mitgearbeitet, war im Redaktionsteam der Gemeindezeitung und hat diverse Feste und Veranstaltungen organisiert. Immer wieder unterstützt sie die Lebensmittelsammlung für bedürftige Personen, auch im Pfarrhaus.
Isernhagen
- Margarete Ratajczak ist seit 2002 im wöchentlichen Seniorenkreis „Neuwarmbüchner Spätlese“ aktiv. Das Treffen bietet Kaffee, Spiele und Gespräche für rund 30 Senior*innen. Ratajczak kümmert sich um den Einkauf und die Gestaltung der Nachmittage, besucht Geburtstagskinder und überreicht Geschenke. Sie steht allen mit Rat und Hilfe zur Verfügung.
- Gabriele Schuschke engagiert sich seit rund zehn Jahren als Leiterin des DRK-Seniorenkreises in Isernhagen NB und besucht dort alle Geburtstagskinder. Seit etwa drei Jahren ist sie aktives Mitglied der Tafel Isernhagen und wöchentlich im Einsatz. Vor einem Jahr hat sie die Patenschaft für eine Seniorin in Altwarmbüchen übernommen und begleitet sie bei Besorgungen, Arztbesuchen und täglichen Erledigungen.
Lehrte
- Achim Rüter organisiert und begleitet seit 2019 das Angebot „Gemeinsam statt einsam – Weihnachten/Heiligabend gemeinsam verbringen“ für Senior*innen sowie einsame Menschen. Er kümmert sich um den Einkauf, die Kaffeetafel, das Kochen, die Buffetgestaltung, den Auf- und Abbau sowie Gästeservice. Es werden weihnachtliche Lieder gespielt, Geschichten vorgetragen, viel erzählt und geklönt. In Zusammenarbeit mit dem ASD der Stadt Lehrte organisiert er zudem seit Jahren eine Geschenkeaktion für Kinder aus Familien in prekären Lebenssituationen. Außerdem unterstützt er das Team der Duo-Seniorenbegleitung, ist im DRK in Lehrte und bei der Flüchtlingshilfe Lehrte (Lehrte hilft) aktiv. Er erledigt Einkäufe für mobilitätseingeschränkte Personen, unterstützt Zugewanderte im Alltag, hilft bei Haushaltsauflösungen und der Weitergabe von Gebrauchsgegenständen an Bedürftige.
Neustadt a. Rbge.
- Ekka Lühring engagiert sich seit rund 20 Jahren für gelebte Nachbarschaftshilfe in der Begegnungsstätte Silbernkamp. Sie koordiniert den „Frühstücksklönsnack“ und schafft einen offenen Treffpunkt für alle Generationen. Zuverlässig erkennt sie Bedarfe, vermittelt Kontakte, informiert über Unterstützungsangebote und verhindert Ausgrenzung. Zusätzlich bietet sie kreative Angebote (Töpfern/Malen) und ist Präventionssicherheitsberaterin für Senioren (ausgebildet 2013). Sie ist aktives Vereinsmitglied bei Frauen dieser Welt in Neustadt a. Rbge. e. V.)
Pattensen
- Das MOBILE e. V. Mehrgenerationenhaus Pattensen fördert Nachbarschaftshilfe durch regelmäßige Besuchsdienste, kostengünstigen Mittagstisch, Demenz- und Trauerbetreuung. Es schafft Treffpunkte wie das Café MOBILE, bietet Begegnung, Bildung, digitale Teilhabe, Gesundheitsförderung und inklusive Angebote. Etwa 100 ehrenamtliche Helfer*innen ermöglichen soziale Kontakte, reduzieren Einsamkeit und unterstützen den Alltag aller Altersgruppen.
Ronnenberg
- WIN e. V. (Wohnen in Nachbarschaften e. V.) engagiert sich seit Jahren für lebendige Nachbarschaft, sozialen Zusammenhalt und Miteinander in verschiedenen Wohnquartieren; seit 2019 auch in Ronnenberg/Empelde. Es stärkt nachbarschaftliche Strukturen und fördert freiwilliges Engagement direkt vor der Haustür, es ist offen für alle – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter oder Einkommen. Der Quartierstreff ist Begegnungs-, Bildungs- und Beteiligungsort – von Freizeit- und Bildungsangeboten über Sprachangebote bis zu Hilfe im Alltag, von Quartiersmanagement, Jugendarbeit, Sozialberatung über Beschäftigungsprojekte und Krisenintervention bis hin zur Unterstützung älterer Menschen und dem Aufbau nachbarschaftlicher Netzwerke.
- WIR e. V. fördert gesellschaftliche Teilhabe und stärkt Nachbarschaften, setzt auf Begegnung, Unterstützung und Aktivierung aller Altersgruppen, bekämpft Einsamkeit, Isolation und Barrieren. Es organisiert Nachbarschaftstreffen, Alltagsunterstützung (Begleitung, Einkäufe, Behörden), Hilfsaktionen für Bedürftige, vernetzt Hilfesuchende und Unterstützende, bietet offene Begegnungsformate und fördert ehrenamtliche Mitwirkung. Zielgruppen sind ältere Menschen, Alleinerziehende, Familien, Zugewanderte und weitere Unterstützungsbedürftige.
Seelze
- Das 2024 eröffnete Ecki in Seelze steht für integratives, wertschätzendes Miteinander und ist eine Begegnungs-, Bildungs- und Integrationsstätte. Ehrenamtliche wie Reman Jaajoul und Mazen Alkebabi schaffen durch ihr Engagement eine offene, helfende Kultur, unterstützen Geflüchtete beim Ankommen, fördern Identitäts- und Sprachentwicklung und ermöglichen durch Mentor *innen Programme sowie verlässliche Kinderbetreuung die Teilhabe von Frauen am Bildungsangebot. Die Familie Jaajoul/Alkebabi ist ein Beispiel für gelebte Integration und Kulturvermittlung; auch ihre drei Töchter engagieren sich ehrenamtlich im Ecki.
- Letter fit: Miteinander-Füreinander e. V. wurde 2005 als Förderverein für das Soziale Projekt „Letter — fit für die Zukunft“ gegründet. Er unterstützt mit niedrigschwelligem Engagement, zum Beispiel offenes Kaffeetrinken, den lebendigen Adventskalender oder bis 2022 den offenen Bücherschrank. Ziel ist die Stärkung der Nachbarschaft, die Förderung von Eigeninitiative und gemeinsamer Gestaltung des Stadtteils. Der Verein arbeitet ehrenamtlich, ist gemeinnützig und offen für alle Alters-, Geschlechts- und Herkunftsgruppen. Mitglieder können sich in Projekten oder Vereins- und Verwaltungsarbeiten engagieren (z. B. Fundraising, Abrechnung, Öffentlichkeitsarbeit, Bücherschrank-Betreuung).
Springe
- Ute Austermann-Haun engagiert sich seit über zehn Jahren als Vorsitzende des Fördervereins Lüdersen und gestaltet das Dorfleben maßgeblich mit. Sie organisiert zum Beispiel die Lüderser Bergpost, die Pflege des historischen Friedhofs, den Adventsmarkt und den Umbau der alten Dorfschule zum Dorfgemeinschaftshaus. Sie unterstützt bei Fördermittelbeantragung, Umbauarbeiten und Realisierung projektspezifischer Vorhaben. Das Dorfgemeinschaftshaus dient Jung und Alt als Probenraum, Treffpunkt und Veranstaltungsort. Austermann-Hauns Engagement stärkt Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und Teilhabe im Dorf.
- Der Doppelpunkt Nachbarschaftsladen in Springe wurde im März 2012 als zentrale Anlaufstelle eröffnet. Es ist ein Ort für alle Alters- und Herkunftsgruppen, um sich ehrenamtlich zu engagieren, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Nachbarschaftsbedarfe zu adressieren. Die Steuerungsgruppe besteht aus mehreren Ehrenamtlichen und einer hauptamtlichen Projektkoordinatorin. Zum Angebot gehören zum Beispiel der freitägliche Markttreff, die Sozialbörse, ein offener Bücherschrank, Spielenachmittage, ein Treff für pflegende Angehörige und das Frauenfrühstück
Uetze
- Der Dorftreff Katensen e. V. wurde 2023 von Markus und Julia Huber gegründet und ist längst zum zentralen Motor für Nachbarschaftshilfe in Katensen und der Gemeinde Uetze geworden. Er ist ein niedrigschwelliger Ort für Kaffeetreffs, Bingo, Wissens- und Handarbeitsgruppen, Büchertreffs, Filmabende und saisonale Aktionen, stärkt soziale Kontakte und organisiert Fahrgemeinschaften und Einkaufsbegleitung. Zusätzlich initiieren die Hubers seit 2022 den Spendenlauf "WINGS FOR LIFE WORLD RUN" in Uetze.
- Die Generationenhilfe Dollbergen e. V. ist eine zentrale Nachbarschaftshilfe, die Menschen jeden Alters unterstützt, selbstständig zu bleiben und gut begleitet zu wohnen. Sie bietet vielfältige Hilfen im Alltag an (Einkäufe, Begleitung zu Terminen, handwerkliche Hilfe, Gartenarbeit, Besuchsdienste, Gespräche, Hilfe bei digitalen Fragen) sowie niedrigschwellige Treffpunkte. Ein großes Netzwerk ehrenamtlicher Helfer*innen ermöglicht wohnortnahe, flexible Unterstützung, es stärkt den sozialen Zusammenhalt und die Selbstständigkeit im Alter.
Ehrenamt im Fokus – was ist das?
Engagement im Sportverein, Jugend- und Seniorenarbeit, Unterstützung für Flüchtlinge, Einsatz im Hochwassergebiet und Kultur: Die Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren, sind vielfältig. Ohne ehrenamtliches Engagement wäre unsere Gesellschaft weder in der Lage, Krisen zu meistern, noch Ungerechtigkeiten auszugleichen oder ein menschliches Miteinander so zu gestalten, wie wir es kennen. Im Rahmen der jährlichen Veranstaltung „Ehrenamt im Fokus“ würdigt die Region Hannover ehrenamtliches Engagement und zeichnet engagierte Menschen, Vereine und Projekte mit der Ehrenmedaille der Region Hannover aus. Jahr für Jahr legt sie dabei den Fokus auf einen besonderen Aspekt: sei es generationsübergreifendes Engagement, Integration oder wie in diesem Jahr die nachbarschaftliche Hilfe. Die ausgezeichneten Personen, Vereine und Projekte werden von den Kommunen, den Abgeordneten der Regionsversammlung und den Dezernent*innen der Regionsverwaltung vorgeschlagen und von einer Jury aus Mitgliedern der Regionsversammlung und -verwaltung ausgewählt.
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