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Alte Außenansicht des Museum August Kestner © Landeshauptstadt Hannover

Alte Außenansicht des Museum August Kestner

MAK

Geschichte

Das Museum August Kestner ist benannt nach August Kestner (1777-1853), der während seiner Zeit als hannoverscher Gesandter in Rom eine beachtliche Anzahl ägyptischer und griechisch-römischer Kleinkunst sowie andere Kunstgegenstände sammelte.

Nach seinem Tode erhielt sein Neffe, Hermann Kestner, die Sammlung mit der Maßgabe, diese der Heimatstadt Hannover zu übergeben. Im Jahre 1887 wurde das Erbe durch die Sammlung des hannoverschen Senators und Druckereibesitzers Friedrich Culemann erweitert. Diese besteht hauptsächlich aus mittelalterlichem Kunsthandwerk. Beide Sammlungen bilden den Gründungsbestand des 1889 eröffneten Kestner-Museums, der kontinuierlich im Sinne Kestners durch Ankäufe und zahlreiche Schenkungen ergänzt wurde.

August Kestner, self portrait, Rome 1840 © LHH

August Kestner, self portrait, Rome 1840

Über das Museum August Kestner

Das Museum August Kestner als ältestes städtisches Museum in der Landeshauptstadt Hannover wird von einer denkmalgeschützten Glas-Beton-Fassade (1961) umschlossen. Im Inneren finden sich noch Teile des Treppenhauses und der Seitenflügel sowie fast die gesamte Eingangsfassade des ursprünglichen ersten Museumsgebäudes. Barrierefreier Zugang zum Haus ist möglich, ein Aufzug ist vorhanden, ein Museumsladen mit einem kleinen aber attraktiven Angebot und ein Café in der 1. Etage im direkten Umfeld der Ausstellungsfläche stehen den Besuchern zur Verfügung.

6000 Jahre angewandte Kunst in vier Sammlungsbereichen

Als einziges Haus in Hannover und weitem Umkreis zeigt das Museum August Kestner 6000 Jahre angewandte Kunst in vier Sammlungsbereichen: Antike und Ägyptische Kulturen, Angewandte Kunst vom Mittelalter bis zum modernen Design und eine der größten Sammlungen von Münzen und Medaillen im Norddeutschen Raum. Mehrere Sonderausstellungen pro Jahr informieren außerdem über spezielle Themen und stellen Objekte der Sammlungsbereiche in einen besonderen Kontext.

Umfangreiches ganzjähriges Rahmenprogramm 

Die verschiedenen Museumsfeste nehmen darauf in unterhaltender Weise Bezug und natürlich sorgt ein umfangreiches Museumspädagogisches Programm, bestehend aus Führungen, Vorträgen, Seminaren sowie Kinder-, Familien- und Schulangeboten für eine interessante und kurzweilige Vermittlung kunstgeschichtlicher Kenntnisse. Eine Besonderheit dabei bilden die Führungen für Hörende und Gehörlose, die von einer Gebärdendolmetscherin begleitet werden oder speziell entwickelte Führungen für Blinde und sehbehinderte Menschen.

Museum August Kestner

Bestände des Museums international gefragt

Auch ein breites Fachpublikum zeigt reges Interesse an den zum Teil weltweit einzigartigen Beständen. Fast täglich erreichen uns Anfragen zur Ergänzung wissenschaftlicher Arbeiten, zur Veröffentlichung in Fachzeitschriften oder Lehrbüchern und unzählige Praktikumsgesuche. Viele der Objekte waren bereits in TV-Dokumentationen zu sehen und werden von internationalen Museen für Ausstellungsprojekte ausgeliehen. Gleiches Interesse gilt für die öffentliche Bibliothek, die neben umfassenden Standardwerken etliche Seltenheiten und Besonderheiten bietet. 

Museum für Kulturgeschichte Hannover

Unterstützt wird unser Haus sowohl ideell als auch finanziell durch den 1979 gegründeten Freundes- und Förderkreis "Antike & Gegenwart e.V.". Im November 2007, am 230. Geburtstag von August Kestner, wurde das Haus umbenannt in Museum August Kestner. Seit November 2014 bildet das Museum mit dem Historischen Museum Hannover/Museum Schloss Herrenhausen den Verbund "Museen für Kulturgeschichte Hannover".

Eingangsfassade: Museum August Kestner © MAK