Tag des offenen Denkmals
Drei bedeutende Museumsbauten der Nachkriegsjahre entstanden zwischen 1958 und 1979 in Hannover, Museum August Kestner, Historisches Museum und Sprengel Museum. Sie sind nicht nur wichtige Bestandteile der kulturellen Infrastruktur der Landeshauptstadt, sondern überzeugende Beispiele sehr unterschiedlicher räumlicher und architektonischer Vermittlungsansprüche. Rundgang im Museum August Kestner 1958-1960 Architekt Werner Dierschke. Für die kostbaren Preziosen der Sammlung des Diplomaten August Kestner entwarf Werner Dierschke eine Schatzkiste, in die auch der Torso des Vorgängerbaus einbezogen wurde. Die diaphanen Betonwände wurden dem Kirchenbau entlehnt und schaffen einen einzigartigen Raum, der inmitten der Stadt einen Ort der Konzentration ermöglicht. Bei der anstehenden Restaurierung des Gebäudes wird der historische Oberlichtsaal wiederhergestellt. Rundgang mit Dr. Frank Seehausen, Städtische Denkmalpflege. Anmeldung unter: www\.museen-kulturgeschichte\@hannover-stadt.de Weitere Rundgänge um 15 Uhr (Historisches Museum) und um 16 Uhr (Sprengel Museum) |