Sonderveranstaltungen

Liedernachmittag: Schumann & Mahler

Ein besonderes Gesangskonzert im Museum August Kestner: Benjamin Bruns (Tenor), am Klavier begleitet von Aléxandros Velonis, gestaltet am Samstag, 21. Februar ein Liedprogramm im Museum August Kestner.

Liedernachmittag 21.02. 

Von Hannover in die großen Opernhäuser der Welt - und zurück.

Am 21. Februar 2026 um 16 Uhr

Bruns begann als Mitglied des Knabenchores Hannover, genoss mehrere Jahre lang den Unterricht von Peter Sefcik, studierte Gesang in Hamburg bei Renate Behle und ist mittlerweile auf den Bühnen der Welt unterwegs. Jüngst war der jugendliche Heldentenor als „Parsifal“ in Hamburg zu hören, auf anderen Bühnen als Florestan, als Max im „Freischütz“ und unter Leitung von Daniel Barenboim mit den Berliner Philharmonikern in Mahlers „Lied von der Erde“.

Es ist ein großes Ereignis und Geschenk an das Hannoveraner Publikum, dass Benjamin Bruns und Aléxandros Velonis bereit sind, die Reihe „Das Lied im Museum August Kestner“ mit ihrem Auftritt am 21. Februar zu bereichern und zu unterstützen und den am 10. Januar wetterbedingt ausgefallenen Konzerttermin erfreulicherweise nachzuholen.

Das Programm umfasst zwei Werke: Robert Schumanns „Kerner-Lieder“ und die Tenorstücke aus Gustav Mahlers „Lied von der Erde“ – Werke, in denen die beiden Komponisten sich zu hochemotionalen Konzentraten ihrer Kunst gesteigert haben.

Robert Schumann (1810-1856) hat sich von den Gedichten Justinus Kerners 1840 inspirieren lassen. Kerner war ein schwäbischer Arzt, Naturmystiker und Dichter und mehr als einmal Sprecher tiefer, unheilbarer Leiden. Schumann hat aus dessen Gedichten neben Miniaturen wie „Erstes Grün“ auch Geselligkeits-, Mittelalter- und Wanderszenen entstehen lassen und als Höhepunkt dieser Reihe das singuläre Werk „Stille Tränen“, welches mit seinem Spannungsbogen und seiner Intensität auch eine große Arie hätte sein können.

Gustav Mahler (1860-1911) hatte nur noch wenige Jahre zu leben, als er auf Gedichte mit altchinesischem Hintergrund einging – Gedichte des Li Tai-Po aus der Zeit um das Jahr 770, die er allerdings nur in Nachdichtungen kennenlernte. Nach dem Tod seiner Tochter und seiner eigenen schweren Krankheit schuf Gustav Mahler mit dem „Lied von der Erde“ 1908/09 ein einzigartiges Hybrid von Sinfonie und Liederzyklus geprägt von den Grundstimmungen des Weltschmerzes und des Abschieds. Mahler hat die sechs Lieder auf eine Tenor- und eine Altstimme aufgeteilt. Bruns und Velonis interpretieren daraus die drei Tenorlieder mit der von Mahler selbst verfassten Klavierbegleitung. 

 

Veranstalter: Lohmann-Stiftung für Liedgesang e.V.
in Kooperation mit dem Museum August Kestner 
und dem Klavierservice Hannover Bernd Stamm

Termine

21.02.2026 ab 16:00 Uhr

Ort

Museum August Kestner
Platz der Menschenrechte 3
30159 Hannover

Eintritt

15,00 €

Ermäßigt

10,00 €

Die Konzertkasse öffnet bereits um 14:30 h und das Ticket berechtigt auch zur Besichtigung der Sammlungen des Museums.

Vorbestellungen sind möglich unter lohmann.stiftung@gmx.de.
Nach oben