Hochbahnsteig Kabel­kamp: Ein­schrän­kun­gen auf der Vah­ren­wal­der Stra­ße

Linie 1 betroffen

Hochbahnsteig Kabel­kamp: Ein­schrän­kun­gen auf der Vah­ren­wal­der Stra­ße

Wegen des Baus der Hoch­bahn­stei­ge an den Hal­te­stel­len Kabelkamp und Windaustraße der Stadtbahnlinie 1 auf der Vahrenwalder Straße kommt es seit Mittwoch, 11. Februar, zu massiven Beeinträchtigungen für den Autoverkehr. Außerdem wird in den Osterferien der Stadtbahnverkehr der Linie 1 für zwei Wochen eingestellt.

Ein­schrän­kun­gen auf der Vah­ren­wal­der Stra­ße

Die Infrastrukturgesellschaft Region Hannover (infra) lässt auf der Vahrenwalder Straße die Stadtbahnhaltestelle Kabelkamp sowie auch die Haltestelle Windausstraße barrierefrei ausbauen. Es werden dort jeweils Seitenhochbahnsteige errichtet, deren Inbetriebnahme Ende dieses Jahres geplant ist. Da für die Bauarbeiten, Baumaschinen und Material Platz benötigt wird, sind Einschränkungen für den Individualverkehr unumgänglich.

Hinweise für den Autoverkehr

So steht für den Abschnitt der Vahrenwalder Straße zwischen dem Kabelkamp und dem Bereich kurz vor der Einmündung des Großen Kolonnenwegs in Fahrtrichtung stadteinwärts nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Vahrenwalder Straße ist die wichtigste Verbindung zwischen der Innenstadt Hannovers und dem Norden mit der Auf- und Abfahrt der Autobahn 2.

Die Einspurigkeit ist ein Novum – bisher standen beim Hochbahnsteigbau auf der Vahrenwalder Straße immer mindestens zwei Spuren zur Verfügung. „Wir machen das nicht gerne, aber wegen des Umfangs der Arbeiten ist es in diesem Fall unumgänglich“, erklärt Martin Vey, Prokurist der für die Tunnels und Gleise der Stadtbahn zuständigen Infrastrukturgesellschaft (Infra) der Region Hannover. Der Straßenraum werde für nicht nur für die Bauarbeiten, sondern auch für Baumaschinen und das Lagern von Baumaterial benötigt. „Wenn es keinen Wintereinbruch mehr gibt, gilt die Einspurigkeit bis zum Beginn der Sommerferien Anfang Juli“, sagt Vey.

Der Bau des Hochbahnsteigs am Kabelkamp hat noch eine weitere Folge für den Straßenverkehr. „Wir müssen leider bis Ende des Jahres die Gleisüberfahrt an der Kreuzung Vahrenwalder Straße mit dem Kabelkamp und dem Sahlkamp sperren“, erläutert Vey. Dadurch ist ein Linksabbiegen von der Vahrenwalder Straße in den Kabelkamp (Fahrtrichtung stadtauswärts) und in den Sahlkamp (stadteinwärts) nicht möglich. Gleiches gilt für Rechtsabbieger aus den beiden Nebenstraßen zur Vahrenwalder Straße. Die jeweils empfohlenen Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Ebenfalls betroffen sind Radfahrer und Fußgänger, die die Vahrenwalder Straße an der Kreuzung während der Bauarbeiten nicht überqueren können.

Der Hochbahnsteig am Kabelkamp kostet nach Angaben von Vey 7,7 Millionen Euro, derjenige an der Windaustraße 8,5 Millionen Euro. Beide sollen Ende des Jahres in Betrieb gehen. Dann ist die Linie 1 auf stadthannoverschem Gebiet komplett barrierefrei; im nördlichen Abschnitt auf Langenhagener Gebiet fehlen noch die Stationen Berliner Platz und Angerstraße. Für die Angerstraße will die Infra noch in diesem Jahr das Genehmigungsverfahren starten.

Hinweise für den Bahnverkehr

Seit Donnerstag, 12. Februar 2026, wird die Haltestelle „Kabelkamp“ auf der Strecke der Stadtbahnlinie 1 verlegt. Bis zur Fertigstellung Ende 2026 halten die Stadtbahnen ersatzweise nördlich der Kreuzung Vahrenwalder Straße und Kabelkamp. An der Ersatzhaltestelle wird kein Fahrkartenautomat installiert. Die Fahrgäste können alternativ Tickets in der Üstra-App, an den Service- und Verkaufsstellen sowie an den angrenzenden Stadtbahnhaltestellen erwerben.

Busse statt Bahnen auf der Linie 1 ab 20. März

Da nicht alle Bauarbeiten unter laufendem Stadtbahnbetrieb vorgenommen werden können, muss die Linie 1 während der Osterferien vorübergehend eingestellt werden. In der Zeit vom 20. März 2026, etwa von 21 Uhr an, bis zum 3. April 2026 gegen 5 Uhr werden in diesem Bereich keine Stadtbahnen fahren. Es wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Über Einzelheiten des Schienenersatzverkehrs werden die Fahrgäste von der Üstra informiert. 

(Veröffentlicht am 6. Februar 2026, Aktualisiert am 16. Februar 2026)
 

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