Der zwischen 1961 und 1968 gebaute Sammler verläuft in etwa acht Metern Tiefe und hat einen Durchmesser von 1,80 Metern. Der aus Beton und Stahlbeton bestehende Kanal weist inzwischen starke Korrosionsschäden, teilweise freiliegende Stahlbewehrungen, Risse und Undichtigkeiten auf. Um die Abwasserentsorgung langfristig sicherzustellen, müssen die betroffenen Kanäle und Schächte saniert werden.
Sanierung größtenteils ohne Straßenaufbruch
Die Arbeiten erfolgen überwiegend unterirdisch und damit ohne Straßenaufbruch. Dabei werden neue Rohre in die bestehenden Kanäle eingezogen. Um die Rohre einzubringen, werden insgesamt fünf Baugruben im Spezialtiefbau angelegt.
Der erste Bauabschnitt einschließlich der erforderlichen Abwasserüberleitung beginnt im Bereich Helmkestraße/Rehagen. Von dort verläuft er über den Burgweg und Teile der Kleingartenkolonie Klein-Burgdorf sowie über die Haltenhoffstraße und die Kreuzung Schaumburgstraße bis zur Einmündung Hegebläch.
Zeitweise Haltverbote erforderlich
Im Umfeld der Schächte und Baugruben sowie an den Standorten für Fundamente und Rohrbrücken der Abwasserüberleitung müssen zeitweise Haltverbote eingerichtet werden. Die Stadtentwässerung beschränkt diese nach Möglichkeit räumlich und zeitlich auf das notwendige Maß.
Die gesamte Bauzeit beträgt voraussichtlich rund ein Jahr. Der Abschluss der Sanierung ist für Oktober 2027 vorgesehen.