Sanierung der Bahnstrecke Hannover-Berlin ab 2. Oktober - Hannover.de

Nah- und Fernverkehr

Sanierung der Bahnstrecke Hannover-Berlin ab 2. Oktober

Verlängerte Fahrzeiten im Fernverkehr und Busse statt Bahnen im Nahverkehr: Mit der Sanierung des Korridors Lehrte – Berlin startet die DB InfraGO am 2. Oktober 2026 die achte Korridorsanierung im deutschen Streckennetz. 

Das ändert sich im Fernverkehr zwischen Hannover und Berlin

  • Während der Sperrungen im östlichen Bauabschnitt zwischen Fallersleben und Berlin/Spandau von Oktober bis Dezember 2026  fahren Fernzüge zwischen Hannover und Berlin eine Umleitung und halten abwechselnd in Braunschweig und Magdeburg. Die Fahrzeit zwischen Hannover und Berlin verlängert sich um 60 bis 80 Minuten. 
  • Die Züge zwischen Amsterdam und Berlin – vier Zugpaare pro Tag – werden über Hamburg umgeleitet, was zu einer etwa 70 Minuten längeren Fahrzeit führt. Der Halt in Hannover entfällt.

Das ändert sich im Nahverkehr zwischen Hannover und Wolfsburg/Braunschweig

Während der Korridorsanierung der Strecke Lehrte – Berlin wird der Zugverkehr auf der Strecke Fallersleben – Berlin-Spandau vom 02. Oktober bis zum 12. Dezember 2026 eingestellt. Das führt zu folgenden Änderungen im Nahverkehr ab Hannover

  • RE 30 Hannover–Wolfsburg: Fallersleben–Wolfsburg: Jeden Samstag und Sonntag gibt es ganztägig Ersatzverkehr mit Bussen. Gifhorn–Wolfsburg: Die Verdichterzüge entfallen in der Hauptverkehrszeit. Im Zeitraum 03.10.- 05.10.2026 entfallen alle Züge.
  • RE 60/70 Hannover–Braunschweig: Im Abschnitt Hannover–Braunschweig entfallen täglich die Verdichterzüge, so dass Züge nur im Stundentakt fahren. 

Das wird saniert und erneuert

Bis Dezember 2027 erneuert die DB InfraGO so insgesamt mehr als 214 Weichen, rund 357 Kilometer Gleise, 100 Kilometer Oberleitungen sowie 13 Kilometer Lärmschutzwände. Entlang der Strecke werden zudem 27 Bahnhöfe modernisiert und teilweise barrierefrei ausgebaut. Sechs Stellwerke werden grundlegend erneuert. Nach dem Korridor Hamburg – Berlin ist die Strecke mit 227 Kilometern die zweitlängste Achse, auf der die Infrastruktur gebündelt und gewerkeübergreifend erneuert wird. Ziel ist, das hochbelastete Schienennetz grundlegend zu erneuern und den Zugverkehr langfristig pünktlicher, zuverlässiger und leistungsfähiger zu machen.

(Veröffentlicht am 9. September 2026, aktualisiert am 30. September 2026)

Nach oben