Starker Ausflugs- und Reise­ver­kehr rund um Christi Himmel­fahrt

Volle Autobahnen

Starker Ausflugs- und Reise­ver­kehr rund um Christi Himmel­fahrt

Reisende müssen am langen Wochenende rund um den bundesweiten Feiertag Christi Himmelfahrt mit vielen Staus rechnen.

Autobahn (Symbolbild)

Reiseverkehr

Der ADAC rechnet zum langen Wochenende vom 13. bis 17. Mai 2026 mit sehr starkem Reiseverkehr auf den deutschen Autobahnen. Viele Reisende nutzen den Feiertag am Donnerstag, dem 14. Mai, für einen Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende. Die größte Staugefahr besteht bereits am Mittwochnachmittag und -abend vor Christi Himmelfahrt. Auch am Donnerstagvormittag kann es noch zu Verzögerungen kommen. Die Rückreisewelle wird am Sonntag, den 17. Mai 2026 für mehr Verkehr auf den Autobahnen sorgen.  

Verkehrsreichste Tage: Prognose des ADAC

Der verkehrsreichste Tag rund um das verlängerte Wochenende wird voraussichtlich Mittwoch, der 13. Mai, sein. Viele Autofahrende starten in den Kurzurlaub und treffen gleichzeitig auf Berufs- sowie regulären Lkw-Verkehr, wodurch auf vielen Strecken mit erheblichen Staus zu rechnen ist. Deutlich entspannter dürfte sich die Verkehrslage hingegen am Freitag und Samstag darstellen. Der stärkste Rückreiseverkehr wird am Sonntag, 17. Mai, insbesondere in den Nachmittags- und Abendstunden erwartet. Da an den weiteren Hauptreisetagen nur wenig beziehungsweise kein Lastkraftwagenverkehr unterwegs sein wird, könnte die Stausituation insgesamt etwas weniger angespannt ausfallen als am Mittwoch.

Betroffene Autobahnen

Besonders staugefährdet sind unter anderem folgende Fernreiserouten:

  • A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln 
  • A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel; Ulm – Füssen/Reutte 
  • A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg 

Darüber hinaus kann es aufgrund von Baustellen an den folgenden Stellen zur Staugefahr kommen:

A1 Bremen Richtung Hamburg
Horster Dreieck, Überleitung zur A7 Richtung Hannover, Verbindungsfahrbahn gesperrt

A1 Osnabrück – Bremen
in beiden Richtungen, zwischen Wildeshausen-Nord und Groß Ippener, linker Fahrstreifen gesperrt, Fahrbahn auf zwei Fahrstreifen verengt, Verkehr wird über den Standstreifen geleitet, vorübergehende Begrenzung der Fahrbahnbreite auf 3,25 Meter

A2 Hannover – Braunschweig
in beiden Richtungen, zwischen Anschlussstelle Lehrte-Ost und Anschlussstelle Hämelerwald, Fahrstreifen gesperrt, Fahrbahnverengung

A7 Hannover – Kassel
in beiden Richtungen, zwischen Hildesheim-Drispenstedt und Raststätte Hildesheimer Börde, Fahrbahn auf zwei Fahrstreifen verengt

A7 Hamburg Richtung Hannover
zwischen Horster Dreieck und Thieshope, Fahrbahn auf zwei Fahrstreifen verengt, Verkehr wird über die Gegenfahrbahn geleitet, Fahrbahnerneuerung

A7 Hamburg Richtung Hannover
zwischen Maschener Kreuz/A39 und Horster Dreieck, Richtungsfahrbahn gesperrt

A7 Hamburg Richtung Hannover
Ausfahrt Maschener Kreuz/A39, Verbindungsfahrbahn gesperrt, in Richtung A39 Lüneburg, Fahrbahnerneuerung, eine Umleitung ist eingerichtet

A7 Hannover Richtung Hamburg
zwischen Anschlussstelle Thieshope und Horster Dreieck, Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt, Fahrbahnerneuerung

A27 Bremen – Bremerhaven
in beiden Richtungen, zwischen Bremerhaven-Süd und Bremerhaven-Geestemünde, Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt

A27 Bremen – Bremerhaven
in beiden Richtungen, zwischen Hagen und Stotel, Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt

A29 Jadelinie, Oldenburg Richtung Wilhelmshaven
zwischen Varel/Bockhorn und Zetel Brückenarbeiten, Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt, Verkehr wird über die Gegenfahrbahn geleitet

A36 Bad Harzburg – Vienenburg
in beiden Richtungen, zwischen Übergang von der B6 und Harlingerode Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt, Brückenarbeiten, vorübergehende Begrenzung der Fahrbahnbreite auf 3,25 Meter

Rettungsgasse bilden

Was viele nicht wissen: Die Rettungsgasse muss bereits dann gebildet werden, wenn der Verkehr stockt, und nicht erst, wenn die Rettungskräfte mit Blaulicht und Martinshorn von hinten kommen.

Und so funktioniert die Rettungsgasse: Wer den linken Fahrstreifen befährt, weicht nach links aus, Autofahrende auf allen anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. Ist es in engen Baustellenbereichen aufgrund deutlich schmalerer Fahrspuren nicht möglich, die Rettungsgasse korrekt zu bilden, wird empfohlen, mit genügend Abstand versetzt zu fahren. So können Autofahrende im Ernstfall in die rechte Spur einfädeln und damit den linken Fahrstreifen für Rettungskräfte frei machen.

Spurwechsel bei Stau?

Bei Stau die Spur zu wechseln, bringt in der Regel nichts. Mal rollt der Verkehr auf der einen Spur schneller, mal auf der anderen Spur. Selbst wenn die eigene Fahrspur z. B. wegen einer Baustelle nicht weiter befahren werden kann, sollte es bei Anwendung des Reißverschlussverfahrens in der Regel keine wesentlichen Unterschiede geben.

Kolonnenspringen lohnt sich also in der Regel nicht. Anders ist es, wenn sich rechts eine Lkw-Schlange gebildet hat, die sich weiter zurück staut als der Verkehr auf den übrigen Spuren. Dann ist es sinnvoll, auf die linken Fahrstreifen zu wechseln.

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(Aktualisiert: Mai 2026)

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