"Der Schock sitzt tief" - Hannover.de

Stellungnahmen zu den tödlichen Schüssen in Stade

"Der Schock sitzt tief"

Der Tod von sechs Menschen bewegt die hannoversche Stadtverwaltung. Sie waren am Montag, 29. Juni 2026, in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade erschossen worden.

Bei der Tat in Stade sind drei Mitarbeiter*innen des Jugendamtes der Region Hannover ums Leben gekommen. Dazu Oberbürgermeister Belit Onay: „Der Schock sitzt tief. Ich wünsche den Familien, Freund*innen und Kolleg*innen viel Kraft. Der Region Hannover haben wir jede denkbare Unterstützung angeboten.“  

Schock und Trauer in Hannover

Auch die Kolleg*innen des Jugendamtes der Landeshauptstadt Hannover sind tief erschüttert: weil sie die Opfer teils persönlich kannten, weil sie durch den Anschlag in Stade vor Augen geführt bekommen, welche Gefahr in ihrer alltäglichen Arbeit liegt.

Susanne Blasberg-Bense, Kinder- und Jugenddezernentin der Landeshauptstadt Hannover, ergänzt: „Die Kolleg*innen in Hannovers Jugendamt stehen unter Schock und wir trauern gemeinsam um die Opfer des Anschlags. Wir führen gerade viele Gespräche mit den Kolleg*innen und bieten auch psychologische und emotionale Unterstützung an. Auch wenn es heute zu früh ist, um Schlüsse zu ziehen: Wir werden uns genau ansehen, welche Lehren wir aus dem schrecklichen Attentat in Stade ziehen müssen, um die Mitarbeiter*innen von Jugendämtern zu schützen.“

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