Betreten zugefrorener Gewässer lebensgefährlich - Hannover.de

Maschsee und Co.

Betreten zugefrorener Gewässer lebensgefährlich

Noch zu dünn ist die Eisfläche auf dem Maschsee. Die Stadt Hannover warnt vor dem Betreten. Es besteht Lebensgefahr.

Auch wenn ein Gewässer scheinbar zugefroreren scheint — momentan ist die Eisdecke noch nirgends dick genug

Die Stadtverwaltung warnt vor dem Betreten zugefrorener Gewässer in Hannover. Diese Warnung gilt vom 5. Januar 2025 an. Wer gegen das Verbot verstößt, begibt sich in Lebensgefahr. Die Feuerwehr Hannover weist darauf hin, dass bei einem Einbrechen in das Eis der menschliche Körper in dem sehr kalten Wasser extrem schnell auskühlt. Betroffen werden dann in wenigen Minuten bewegungsunfähig und drohen zu ertrinken. Erwachsene sind gebeten, Kinder auf die Gefahren und das Verbot aufmerksam zu machen.

Auf rot-weiße Flagge achten

Derzeit ist die Eisfläche auf dem Maschsee mit etwa fünf Zentimetern noch viel zu dünn und nicht tragfähig. Erst bei einer durchgehenden Stärke der tragfähigen Eisschicht von mindestens 13 Zentimetern könnte das Eis auf dem Maschsee zum Betreten freigegeben werden. Zu sehen wäre das, wenn die rot-weiße Stadtflagge mit Stadtwappen am Nord- und Südufer gehisst ist. Die Verwaltung rechnet allerdings in den kommenden zwei Wochen nicht mit einer ausreichenden Schichtdicke. So müssen die Schlittschuhe voraussichtlich erst einmal nicht herausgeholt werden. 

Eisflächen anderer Gewässer gibt die Landeshauptstadt grundsätzlich nicht frei.

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