Etaja gestaltet letztes Teilstück von „Art Underground“ - Hannover.de

Kunst auf dem Raschplatz

Etaja gestaltet letztes Teilstück von „Art Underground“

Das Bodenkunstwerk „Art Underground“ auf dem Raschplatz steht kurz vor der Vollendung: Die hannoversche Künstlerin Etaja hat den Open Call für die letzte freie Fläche des rund 4.000 Quadratmeter großen Kunstwerks gewonnen. Ihren Entwurf soll sie voraussichtlich im September umsetzen.

Künstlerin Etaja. 

Der Open Call richtete sich an die hannoversche Street-Art-Szene. Insgesamt wurden neun Entwürfe für die noch freie Fläche eingereicht und von einer Jury bewertet.

In ihrer Begründung hebt die Jury das florale und organische Motiv von Etaja hervor, das sich mit seiner Farbwahl und Geometrie gut in das Gesamtkunstwerk einfüge. Der Entwurf sei künstlerisch frei und gegenständlich und bringe zudem eine zweite weibliche Perspektive in das Werk.

Mitglieder der Jury

Der Jury gehörten an: Friederike Kohn (Projektreferentin der SHannoverStiftung und der Stiftung Kulturregion Hannover), Tim Gerstenberger (Städtische Stabsstelle Smart City), Johanna Adam (Kuratorin am Sprengel Museum Hannover), Sofia Baronner (freischaffende Künstlerin und Mitinitiatorin des Projektraums „Die Tanke“) sowie Marta Tomaszewska (Raschplatzkino Hannover).

Über die Künstlerin Etaja

Etaja arbeitet seit 2016 als freischaffende Künstlerin und seit 2025 in einem Atelier in der Nordstadt. Im Frühjahr 2026 zeigte sie die Einzelausstellung „Florensische Beweisstücke“ in der Atelierkate Bremen und absolvierte zuvor eine einmonatige Artist Residency im KUD Mreža Art Studio in Ljubljana, Slowenien.

Im Juli 2025 gewann sie den ersten Platz beim Atelierkate Kunstpreis in Bremen. Im selben Jahr war ein Porträt über sie in der NDR-Sendung „DAS!“ zu sehen. Weitere Einzelausstellungen zeigte sie 2024 im Gartensaal des Neuen Rathauses unter dem Titel „Haltung“ und 2022 im Kulturzentrum Pavillon mit „Ein Tag, ein Bild, ein Lebensweg“.

Etaja hat einen Bachelorabschluss in Visueller Kommunikation der Hochschule Hannover und einen Bachelorabschluss in Sozialwissenschaften der Leibniz Universität Hannover sowie einen Masterabschluss in Design & Medien der Hochschule Hannover.

„Art Underground“ auf dem Raschplatz

Die weiteren Teilstücke des Bodenkunstwerks stammen von internationalen Graffiti- und Street-Art-Künstler*innen: DELTA aus den Niederlanden arbeitet mit einer geometrischen und architektonischen Bildsprache, dendyden, gebürtig aus Russland und heute in Berlin lebend, mit 3D-Illusionen und perspektivischen Effekten sowie IOTA aus Belgien mit organischen Formen und dynamischen Linien.

Zum Gesamtprojekt gehört auch die „CRASH PIPE“ (2026) von Florentina Holzinger. Das Kunstprojekt „Art Underground“ mit jährlichen Auffrischungen in den Jahren 2027 und 2028 sowie der Ankauf der „CRASH PIPE“ werden von der Sparkasse Hannover als Hauptsponsorin und Anliegerin am Raschplatz sowie von der Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung und den Merkur Spielbanken gefördert.

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