Die Landeshauptstadt Hannover hat im städtischen Sozialdezernat eine Fachstelle für Armutsprävention eingerichtet. Neben der Bestandsaufnahme der sozialen Unterstützungsangebote in Hannover soll sie perspektivisch Handlungsempfehlungen im Rahmen eines Aktionsplans zur Armutsbekämpfung entwickeln. Im städtischen Sozialausschuss im Juni 2026 ist im ersten Schritt eine tabellarische Übersicht der unterstützenden Anlaufstellen in Hannover im Kontext von Armutsprävention vorgelegt worden.
Wo sind Angebote für wen wie verfügbar - diese Fragen versehen mit konkreten Kontakten und Links beantwortet die Tabelle. Sie gliedert sich entlang der Lebenslagen in Kategorien wie Finanzielles, Soziales, Bildung und Kultur, Arbeit und Beschäftigung, Wohnen und Gesundheit. Darüber hinaus wird sichtbar, welche Angebote wie helfen und für welche Teilhabebereiche und Präventionsansätze sie wirksam werden können.
„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen soziale Leistungen, auf die sie einen Anspruch haben, nicht kennen oder auch den Weg dorthin nicht finden. Wir wollen allen Menschen in Hannover Teilhabe ermöglichen und hoffen, durch diese konkrete tabellarische Übersicht mit Anlaufstellen und Adressen, den Zugang zu verbessern. Weiteres Ziel ist die Entwicklung eines Aktionsplans, der sowohl präventive kommunale Handlungsansätze enthält als auch Empfehlungen an Träger und sozialpolitische Gestaltungsträger*innen formuliert“, sagte Sozialdezernentin Sylvia Bruns aus diesem Anlass.