Internationale Jahrestagung zur Provenienzforschung in Hannover

3. bis 5. November 2026

Internationale Jahrestagung zur Provenienzforschung in Hannover

Vom 3. bis 5. November wird Hannover zum Treffpunkt der internationalen Provenienzforschung. Bei der Jahrestagung des Arbeitskreises Provenienzforschung e. V. diskutieren 86 Referierende aus elf Ländern aktuelle Forschungsergebnisse, veränderte Rahmenbedingungen und neue Herausforderungen. Auf dem Programm stehen Podiumsdiskussionen, Führungen und Workshops.

Dr. jur. Horst Berkowitz: "Judenkonsulent" und Münzsammler im NS-Staat

Unter dem Titel „Provenienzforschung (neu) verorten – Veränderte Rahmenbedingungen – neue Herausforderungen?“ präsentieren 86 Referierende aus den USA, Australien, Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich, Belgien, der Schweiz, Ungarn, Litauen, Kroatien und Deutschland ihre Forschungsergebnisse und diskutieren aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Provenienzforschung mit den Teilnehmenden. Das Programm umfasst 19 Podiumsdiskussionen, 13 Führungen und zwei Workshops.

Schiedsstelle Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut stellt sich vor

Zentraler Veranstaltungsort ist das Sprengel Museum Hannover. Am Dienstag, 3. November, begrüßt Oberbürgermeister Belit Onay dort die Gäste um 13:30 Uhr. Anschließend werden in zwei Podiumsdiskussionen das Verhältnis der Provenienzforschung zur Erinnerungskultur sowie aktuelle Entwicklungen und Veränderungen in der Provenienzforschung diskutiert. Um 17:30 Uhr wird die neue Schiedsstelle Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut ihre Arbeit und ihre Funktion der Öffentlichkeit vorstellen.

Der Mittwoch, 4. November, bildet mit 13 Panels, zwei Workshops und zwei Führungen den inhaltlichen Schwerpunkt der Konferenz. Die Veranstaltungen finden parallel im Sprengel Museum Hannover, im Landesmuseum Hannover, im Museum August Kestner, im ZeitZentrum Zivilcourage und im Hannover-Kiosk statt.

Länderübergreifende Themen

Der letzte Tagungstag am Donnerstag, 5. November mit drei Panels zu länderübergreifenden Fragestellungen und Berichten aus den Länder-Arbeitsgruppen, zur Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut aus der Perspektive der beteiligten Parteien sowie zu internationalen rechtlichen Entwicklungen findet ausschließlich im Sprengel Museum Hannover statt.

Führungen im Rahmenprogramm

Tagungssprachen sind Englisch und Deutsch. Ein Großteil der Veranstaltung wird zudem live im Internet übertragen. Ergänzend zum Tagungsprogramm werden elf Führungen im Landesmuseum Hannover, im Sprengel Museum Hannover, im Museum August Kestner, im Museum Schloss Herrenhausen, im ZeitZentrum Zivilcourage, in der Stadtbibliothek Hannover und am Mahnmal gegen den Kolonialismus angeboten.

Der Arbeitskreis Provenienzforschung

Der im Jahr 2000 gegründete und seit 2014 als Verein eingetragene Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. ist mit mehr als 680 Mitgliedern aus 17 Ländern die weltweit größte Vereinigung von Provenienzforschenden.

Ticketing

Interessierte können Tickets für die gesamte Tagung, den zweiten Tag oder eine Online-Teilnahme unter dem Link: https://shop.ticketpay.de/962KHA8W erwerben.

Nach oben