Das Projekt ermöglicht Kindern und Jugendlichen direkte Einblicke in die regionale ökologische Landwirtschaft – vom Anbau über die Verarbeitung bis hin zum fertigen Lebensmittel.
Auf Bio-Bauernhöfen und in verarbeitenden Betrieben erleben die Teilnehmenden, wie Tiere gehalten werden, wie Getreide, Obst und Gemüse angebaut werden und welche Schritte bis zum fertigen Produkt notwendig sind.
Dabei geht es nicht nur ums Zuschauen: Die Schüler*innen können selbst aktiv werden, etwa Getreide mahlen und Brötchen backen, Äpfel pressen und Saft herstellen oder verschiedene Stationen der regionalen Wertschöpfungskette kennenlernen.
„Mit dem Projekt möchten wir die Wertschätzung für den regionalen ökologischen Landbau und seine Produkte fördern. Wir möchten Appetit machen auf regionale Produkte und die Vorteile einer Nahversorgung mit nachhaltig produzierten Lebensmitteln aufzeigen. Denn der ökologische Landbau leistet einen wichtigen Beitrag für die Umwelt, die Artenvielfalt und das Klima“, sagt Hannovers Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel.
Für Schulen in der gesamten Region Hannover stehen rund 550 kostenfreie Workshops, Führungen und Exkursionen zur Verfügung. Lediglich die Fahrtkosten müssen selbst getragen werden.
Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass Schulklassen oder Schüler*innengruppen innerhalb eines Schuljahres an drei Angeboten teilnehmen und dabei unterschiedliche Stufen der Wertschöpfungskette kennenlernen. Die Termine können flexibel gewählt werden.
Zusätzlich nimmt jeweils eine Lehrkraft pro Schule an einer Fortbildung teil, die Anregungen für die langfristige Einbindung des Themas in den Unterricht bietet.
Zum Projekt gehören außerdem pädagogische Materialien, Unterstützung bei der Anlage von Schulgärten sowie Koch-Workshops direkt an den Schulen.
Ein begleitender Schulwettbewerb zeichnet kreative Ideen aus, mit denen Schülerinnen ihre Mitschülerinnen für regionale Produkte aus dem ökologischen Landbau begeistern.
Anmeldungen für die Projektteilnahme sind per E-Mail an ackerkochtopf@umweltzentrum-hannover.de möglich.
Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) gefördert.