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Smart City Index 2026: Hannover bestätigt Spitzenplatz

Hannover gehört auch 2026 zu den digital führenden Großstädten Deutschlands: Im aktuellen Smart City Index des Digitalverbands Bitkom erreicht die Landeshauptstadt Platz sieben unter den 83 untersuchten deutschen Großstädten. Damit behauptet sich Hannover erneut in den bundesweiten Top Ten.

Hannover – die smarte Stadt.

Im vergangenen Jahr hatte Hannover mit dem Sprung von Platz 41 auf Platz sieben den größten Aufstieg geschafft, den eine Stadt innerhalb eines Jahres in der Geschichte des Smart City Index erreicht hatte.

Was ist der Smart City Index?

Der Smart City Index untersucht die digitale Entwicklung der Großstädte in den fünf Kategorien Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung. Der Index wird jährlich vom Digitalverband Bitkom erhoben. Untersucht werden alle 83 deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohner*innen.

OB Onay: Langfristige Strategie

„Das aktuelle Ergebnis unterstreicht, dass die digitale Transformation in Hannover nachhaltig vorangetrieben wird“, erklärt Oberbürgermeister Belit Onay. „Die erneute Platzierung unter den Top 10 des Smart City Rankings ist keine Momentaufnahme, sondern Ausdruck einer langfristigen Strategie, in der die Digitalisierung der Verwaltung und die digitale Entwicklung unserer Stadt smart miteinander verbunden werden - für eine lebenswerte Stadt und einen leistungsfähigen Standort.“   Digitalisierung sei für Hannover kein abstraktes Zukunftsthema, sondern müsse im Alltag der Menschen ankommen: bei schnellen Behördengängen, mit einem umfassenden Angebot an Online-Bürgerservices und einer modernen Infrastruktur.

Fortschritte in Verwaltung und Stadt

Die Smart City Hannover fügt sich aus zahlreichen unterschiedlichen Projekten zusammen: Dazu gehört die Modernisierung der Verwaltung - etwa mit dem Einsatz von KI-Assistenten im Wohngeldbereich oder im städtischen Service-Portal für die Einwohner*innen sowie umfassende digitale Dienstleistungen. Andere Beispiele sind die digital gesteuerte Bewässerung von Straßenbäumen, der Digital-Kiosk der Stadt, der digitale Teilhabe ermöglichen soll, oder die Klimakiste, die in der Altstadt einen bepflanzten, begehbaren Rückzugsort an heißen Tagen bietet. Auch ein Solardach-Kataster oder der hanno.guide, eine offizielle und kostenlose App der Landeshauptstadt Hannover für digitale Stadttouren, gehören dazu. Smart City umfasst auch Kulturprojekte: etwa das Beton-Piano auf dem Opernplatz. Auch der Verkehr profitiert von der digitalen Transformation: So verbirgt sich hinter Smart.Rad in Hannover ein digitales Projekt der Stadt zur Verbesserung des Radverkehrs. Per App wird Radfahrenden in Echtzeit angezeigt, welche Ampelphase an der nächsten Kreuzung aktiv ist.

Smart City ist Gemeinschaftsaufgabe

An der Smart City arbeiten zahlreiche Akteur*innen aus der gesamten Stadt gemeinsam. Dazu gehören neben unterschiedlichen Bereichen der Landeshauptstadt unter anderem kommunale Unternehmen und Partnerinnen wie Üstra und Enercity sowie weitere Akteur*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Stadtgesellschaft.

Digitalisierung und Smart City sind keine abgeschlossenen Einzelprojekte, sondern Teil einer kontinuierlichen Stadtentwicklung. Stadtbaurat Thomas Vielhaber betont: „Digitale Innovation eröffnet uns neue Möglichkeiten, Infrastruktur, Mobilität und öffentliche Räume passgenau und nachhaltiger zu gestalten. Mit dem jüngsten Ratsbeschluss führen wir diesen Weg konsequent fort und richten den Blick verstärkt auf urbane Resilienz. Unser Ziel ist eine Stadt, die digitale Möglichkeiten nutzt, um auf die Herausforderungen von Klimawandel, Ressourcenknappheit und Krisen noch besser vorbereitet zu sein.“

Hannovers Rat beschließt Weiterentwicklung

Unabhängig von einzelnen Projekten und Technologien verfolgt Hannover seine Smart-City- und Digitalisierungs-Strategie langfristig. Ende August hat der Rat der Landeshauptstadt die Weiterentwicklung von Smart City #HANnovativ beschlossen. Die Initiative wird fortgeschrieben und künftig stärker auf die urbane Resilienz ausgerichtet.

Im Mittelpunkt steht damit die Frage, wie digitale Technologien und Daten dazu beitragen können, Hannover widerstandsfähiger und anpassungsfähiger gegenüber künftigen Herausforderungen zu machen. Dazu gehören unter anderem leistungsfähige digitale Infrastrukturen, datenbasierte Entscheidungsgrundlagen und neue Formen der Zusammenarbeit.

„Bundesweit Maßstäbe gesetzt“

Lars Baumann, Dezernent für Digitalisierung, Personal und Recht der Landeshauptstadt Hannover, erklärt: „Dass Hannover erneut zu den Top Ten des Smart City Index gehört, ist eine großartige Anerkennung für den digitalen Aufbruch unserer Stadt.  Das Ergebnis zeigt, dass Hannover bei Digitalisierung und moderner Stadtentwicklung inzwischen bundesweit Maßstäbe setzt. Besonders erfreulich ist, dass hinter diesem Erfolg viele konkrete Digitalprojekte und vor allem engagierte Mitarbeiter stehen. Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck, sondern soll das Leben der Menschen einfacher, unsere Verwaltung leistungsfähiger und unsere Stadt nachhaltiger machen. Gleichzeitig verstehen wir die Platzierung als Ansporn, weiter konsequent in digitale Infrastruktur, moderne Bürgerservices und innovative Lösungen zu investieren.“

Rückenwind für den weiteren Weg

Oberbürgermeister Onay hebt hervor, dass hinter dem Erfolg  viele engagierte Menschen in der Stadt stünden, die Digitalisierung jeden Tag ganz konkret voranbringen. Gleichzeitig gelte: Ein guter Platz im Ranking sei kein Grund, sich zurückzulehnen.  „Wir wollen, dass Hannover auch künftig vorne mitspielt und digitale Lösungen konsequent dort einsetzen, wo sie den Menschen wirklich etwas bringen. Dabei orientieren wir uns auch an guten Vorbildern in Europa. Dieser Platz unter den Top Ten ist deshalb vor allem eines: Rückenwind für den weiteren Weg.“


 

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