Bürger-Service
Sirenen & SMS: Warntag 2026 in Hannover
Zum Bundesweiten Warntag schlagen jährlich am zweiten Donnerstag im September um 11 Uhr die Warn-Apps tüchtig Alarm und Sirenen heulen. Die Entwarnung erfolgt um 11:45 Uhr.
Fragen und Antworten zum Bundesweiten Warntag
Im Folgenden beantwortet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wichtige Fragen rund um den Bundesweiten Warntag.
Warum gibt es den Bundesweiten Warntag?
Der Bundesweite Warntag verfolgt zwei Hauptziele: Zum einen, die technische Warninfrastruktur einer Belastungsprobe zu unterziehen und zum anderen, der Bevölkerung Wissen zum Thema Warnung zu vermitteln. Wenn die Abläufe der Warnung vertraut sind, kann man im Ernstfall besser reagieren.
Die Abläufe bei einer Warnung werden mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren durchgespielt, und zwar von der Auslösung einer Warnmeldung bis hin zu den Empfängern und Empfängerinnen sowie Endgeräten. Das sind zum Beispiel Radio und Fernsehen, Internetseiten, Social Media, digitale Stadtinformationstafeln, mobile Endgeräte wie Smartphones, Lautsprecherwagen oder Sirenen.
Diese Probewarnung legt mögliche Schwachstellen offen. Diese können dann im Nachgang behoben werden.
Ist es nötig, sich auf den Bundesweiten Warntag vorzubereiten?
Nein, es ist nicht nötig, sich auf den Warntag vorzubereiten. Es bietet sich aber an, sich vorab zu erkundigen, auf welchen Wegen die eigene Kommune plant, Warnmittel zu erproben, um sich darauf einzustellen und idealerweise auch Angehörige und weitere nahestehende Menschen darüber zu informieren.
Die Probewarnung könnte manchen Menschen und Tieren Angst machen. Wurde dies bedacht?
Bei einigen Menschen (möglicherweise bei älteren Menschen, Geflüchteten aus Kriegsgebieten oder bei Kindern) können laute Warnsignale Angst oder auch belastende Erinnerungen auslösen: zum Beispiel bei Durchsagen über Lautsprecherwagen oder Sirenensignalen.
Wir empfehlen, vorab das Gespräch mit den möglicherweise betroffenen Menschen zu suchen und diese auf die Situation vorzubereiten (bei Kindern: altersgerecht). Wichtig ist dabei der Hinweis, dass es sich um eine Probewarnung handelt und keine reale Bedrohung vorliegt.
Tipp: Erkundigen Sie sich bei Ihrer Kommune, welche Warnkanäle an diesem Tag erprobt werden sollen. So kann man sich besser darauf einstellen. In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, entsprechend betroffenen Menschen während der Probewarnung unterstützend zur Seite zu stehen.
Auch Tiere können auf ungewohnte Geräusche verängstigt reagieren – wie bei Silvesterböllerei, Martinshorn, Donner oder anderen plötzlichen, lauten und unerwarteten Geräuschen. Sie kennen Ihr Tier am besten: Sorgen Sie als Halterin oder Halter entsprechend vor.
Warum findet der Bundesweite Warntag an einem Werktag statt?
Der Bundesweite Warntag wird jeweils am zweiten Donnerstag im September durchgeführt und soll einen möglichst großen Teil der Bevölkerung ansprechen. Die Probewarnung soll die Menschen dabei in ihrem alltäglichen Umfeld und Handeln erreichen.
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