Der Weltraum ist heute eine Bühne für geopolitische Manöver und große Geschäfte. Während zu Beginn der Raumfahrt vor allem Staaten und Forschungseinrichtungen den Kurs vorgaben, drängen heute Konzerne wie SpaceX oder Blue Origin auf die Startrampe. Die Interessen reichen von der Rohstoffgewinnung, verbesserten Klimavorhersagen und der Erprobung neuer Technologien bis hin zur Besiedlung des Mondes und der Suche nach außerirdischem Leben.
Wohin kann die Ausbeutung des Alls führen und welche Chancen und Risiken birgt sie? Ist das Profitstreben im All womöglich eine Gefahr für die Erde – oder gar den ganzen Kosmos? Welche Rolle sollten private Unternehmen in der Weltraumforschung spielen? Und: Welche Verantwortung haben Staaten und Firmen gegenüber zukünftigen Generationen im Umgang mit dem Weltraum? Antworten auf diese Fragen suchen Experten beim Herrenhäuser Forum mit dem Titel "Die Erde ist nicht genug? Visionen für das All" am 14. Juli im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen.
Podiumsdiskussion
Dr. Sibylle Anderl, Ressortleiterin Wissen, Zeit
Dr. Frank Grupp, Universitätssternwarte München / LMU München
Prof. Dr. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Dr. Insa Thiele-Eich, Institut für Geowissenschaften, Universität Bonn
Moderation
Martin Mair, Moderator, Deutschlandfunk Kultur
Livestream
Die Veranstaltung kann am Veranstaltungstag auf www.volkswagenstiftung.de im Livestream verfolgt werden.