Wie können wir uns als Einzelne:r auf mögliche Krisen wie beispielsweise Kriege oder Naturkatastrophen vorbereiten? In einer Welt, die zunehmend von Unsicherheiten geprägt ist, stellt sich die Frage immer häufiger. Individuelle, aber vor allem auch gemeinschaftliche Vorbereitungen können den entscheidenden Unterschied machen – nicht nur für das eigene Wohlergehen, sondern auch für das unserer Gesellschaft. Dabei geht es nicht nur darum, sich physisch vorzubereiten, etwa indem wichtige Dokumente in festen Behältern lagern oder Vorräte angelegt werden, sondern auch um mentale Resilienz und den Aufbau von Netzwerken, die in Krisensituationen unterstützen.
Historische und aktuelle Ereignisse zeigen, dass gute Vorbereitung für Gemeinschaften und Einzele entscheidend zu einem konstruktiven Handeln in der Krise beitragen kann. Doch was bedeutet das im Alltag und wie genau bleiben wir im Ernstfall handlungsfähig und agieren nicht von Angst getrieben? Welche Rolle spielen lokale Gemeinschaften und deren Aktivitäten, um die individuelle und kollektive Resilienz zu stärken? Welche Ressourcen und Fähigkeiten sind unerlässlich, um in Krisensituationen reaktionsfähig zu bleiben? Und wie können wir dabei sicherstellen, dass die Sorgen um morgen unsere heutigen Hoffnungen nicht erdrücken?
Im Rahmen von Herrenhausen Xchange möchten die Veranstalter gemeinsam mit dem Publikum und Experten in einem interaktiven Gespräch mit dem Titel "Auf alles vorbereitet – Wie können wir uns gegen Krisen wappnen?" am 27. Mai im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen diskutieren, wie wir den Umgang mit potenziellen Krisen aktiv und mit Zuversicht gestalten können.
Podiumsdiskussion
Tobias Großheide, Ortsverband Hannover/Langenhagen, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk
Dr. Isabella Helmreich, Leitung Wissenstransfer – Plattform Transfer, Leibniz-Institut für Resilienzforschung, Mainz Leibniz-Institut für Resilienzforschung
Moderation
Jan Sedelies, Moderator