Seit Donald Trump seine zweite Amtszeit als US-Präsident angetreten hat, steht die Wissenschaftsfreiheit verstärkt im Fokus öffentlicher Debatten: Suspendierungen von Wissenschaftler:innen, eingefrorene Fördergelder und Forderungen nach strukturellen Veränderungen des Wissenschaftssystems bedrohen die Freiheit der Forschung und beschneiden individuelle Rechte. Die Entwicklungen betreffen längst nicht mehr nur die USA, sondern strahlen in die westliche Welt aus. Globale Verflechtungen in der Wissensproduktion, wachsende rechtspopulistische Kräfte in Europa und die anhaltende Diskussion über das Verhältnis von Wissenschaft und politischer Macht machen das Thema auch für Deutschland relevant.
Wie wirken sich die Veränderungen in der US-amerikanischen Forschungsförderung auf die Wissenschaftsfreiheit aus? Wie steht es in Deutschland um Meinungsfreiheit und die gesellschaftliche Verantwortung der Wissenschaft? Und wie lässt sich die Wissenschaftsfreiheit gegen die Angriffe rechtspopulistischer Parteien verteidigen? Antworten auf diese Fragen suchen Experten bei Herrenhausen Extra mit dem Titel "Zwischen Trumpismus und Woker Cancel Culture: Wissenschaftsfreiheit unter Druck?" am 28. Mai im Xplanatorium des Schlosses Herrenhausen.
Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Susanne Baer, Juristische Fakultät, Humboldt-Universität zu Berlin
Tobias Dünow, Staatssekretär für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Prof. Dr. Sascha Spoun, Präsident der Leuphana Universität Lüneburg
Moderation
Martin Mair, Deutschlandfunk Kultur
Livestream
Die Veranstaltung kann am Veranstaltungstag auf www.volkswagenstiftung.de im Livestream verfolgt werden.