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Ratgeber

Berufsbild Augenoptiker / Augenoptikerin

Die Region Hannover stellt in lockerer Folge Ausbildungsberufe vor, diesmal: Augenoptiker.

Eine Brille wird ausgesucht und angepasst

Sebastian Hohn passt bei Malena Wissmann eine Brille an

Anika Bobzin mit "Brillenmodellen"

Mit geschärftem Blick durch den Arbeitsalltag

Immer den Durchblick behalten – dank der präzisen Arbeit von Augenoptikerinnen und Augenoptikern. Verschlechtert sich bei einem Menschen die Sehkraft, sind eine Brille oder Kontaktlinsen unumgänglich. Während einer qualifizierten und individuellen Sehberatung führen Augenoptiker und Augenoptikerinnen Augenglasbestimmungen durch und stellen somit die Fehlsichtigkeit des Kunden fest. „Dabei müssen sie Kunden beim Bestimmen und Auswählen von Brillengläsern und Fassungen nach anatomischen, ästhetischen, kosmetischen und ergonomischen Gesichtspunkten qualifiziert und individuell beraten“, sagt die Fachlehrkraft der Alice Salomon-Schule, Sonja Twele- Willeke.

Grundvoraussetzung für diesen Beruf ist das Interesse an handwerklichen Tätigkeiten und präzisen Arbeitsweisen mit den Werkstoffen Glas, Metall und Kunststoff. Aber auch der Spaß am Umgang mit physikalischen Größen ist von erheblicher Bedeutung: „Die Schülerinnen und Schüler lernen während ihrer Ausbildung zum Beispiel wie Brillengläser mit unterschiedlichen Geometrien wirken, die  anatomische und optische Brillenanpassung oder wie Sehprozesse ablaufen“, erklärt Sonja Twele-Willeke. Zudem wird mathematisches Grundwissen vorausgesetzt, um die Gesellen- und Meisterprüfung gut zu bestehen.

Darüberhinaus hat der Beruf noch viel mehr zu bieten, als Augenglasbestimmungen und das passgenaue Schleifen der Gläser, wie die Auszubildende Sophie Fahlteich unterstreicht: „Es ist unglaublich abwechslungsreich, jeden Tag erlebt man etwas Neues. Für den Kundenkontakt sind offene Umgangsformen von großer Bedeutung. Bei der Typberatung ist das Interesse an Mode sehr wichtig. Auch kaufmännische Tätigkeiten, wie Einkauf und Abrechnung, gehören in das Berufspaket des Augenoptikers hinein.“

Der Ausbildungsberuf zur Augenoptikerin und zum Augenoptiker umfasst drei Ausbildungsjahre. Dabei sind die Berufschancen nach der Ausbildung sehr gut. Auch eine Tätigkeit in der augenoptischen Industrie, im Bereich der Produktion, im Vertrieb oder bei der Entwicklung neuer Produkte ist möglich.

Groß geschrieben wird an der Alice-Salomon-Schule der Bereich Fort- und Weiterbildung. Bereits während der Berufsschulzeit erhalten die Auszubildenden der Augenoptik ein Angebot an zusätzlichen Qualifizierungsmöglichkeiten in den Bereichen Kontaktlinse, Augenglasbestimmung und Verkaufsschulung. Dieses zuätzliche Qualifizierungspaket wird durch Meisterkurse und Fortbildung für schon „fertige“ Augenoptikerinnen und Augenoptiker abgerundet.

Die Bruttogrundvergütung einer Augenoptikerin und eines Augenoptikers beträgt etwa 2.200 bis 2.480 Euro.

Prüfung der Sehfähigkeit

Ausbildung in der Region Hannover - Berufsbild Augenoptiker/-innen

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Adresse

Alice-Salomon-Schule (AL-SAL-S) - Schule für Gesundheit und Soziales (Zweigstelle)

Tel.: 0511 / 16843868 | Fax.: 0511 / 16841499

Adresse

Alice-Salomon-Schule (AL-SAL-S) - Schule für Gesundheit und Soziales

Tel.: 0511 / 16844301 | Fax.: 0511 / 16844303