Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Veranstaltungen

Oktober 2017
10.2017
M D M D F S S
25 26 27 28 29 30 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche

Zahlen und Fakten

Mehr als 45.000 Studierende lernen derzeit an Hannovers Hochschulen.

Energiewende

34 Millionen für Forschungsbau

Neubau für Energieforschung: Die "Gemeinsame Wissenschaftskonferenz" (GWK) hat den Weg für einen 34 Millionen Euro teuren Bau am Leibniz-Uni-Standort in Garbsen freigemacht.

Siegerentwurf des geplanten Maschinenbau-Campus in Garbsen, Außenansicht mit Wasserfläche. © Auer+Weber+Assoziierte

In der Nähe des Maschinenbau-Campus gibt es noch freie Flächen für wissensintensive Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

Das Forschungszentrum "Dynamik der Energiewandlung (DEW)" soll den neu entstehenden Maschinenbau-Campus ergänzen – seit 2004 sind bereits mehrere Institute der Fakultät unter dem Dach des Produktionstechnischen Zentrums (PZH) zusammengezogen. Nach Ende des zweiten Bauabschnitts sollen die restlichen Maschinenbau-Institute ebenfalls auf das Grundstück in Garbsen umsiedeln. Die Fertigstellung der Campus-Anlage ist für das Jahr 2017 geplant.

Energiewende vorantreiben

Der neue Forschungsbau gehört zu bundesweit zwölf Projekten, für die Bund und Länder 2015 rund 400 Millionen Euro zur Verfügung stellen – in dem Gebäude sollen Wissenschaftler aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftswissenschaften in Arbeitsgruppen zusammenarbeiten, um Energiewandlungsprozesse zu optimieren und so die Energiewende voranzutreiben. So sollen laut Leibniz-Uni Grundlagen für die Kraftwerks- und Komponententechnik erforscht werden.

Schwankungen ausgleichen

Strom aus Wind und Sonne fließt in schwankenden Mengen in die Netze. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, müssen laut Leibniz-Uni Speichertechnologien und schnelle Stromerzeuger entwickelt werden. Zum Ausgleich der Schwankungen seien thermische Kraftwerke mittelfristig unverzichtbar. Die wissenschaftlichen Grundlagen für diese Kraftwerke – sie zeichnen sich durch kürzere Anfahrzeiten, geringere Mindestlasten und schnellere Leistungsänderungen aus – sollen in dem Garbsener Forschungsbau erarbeitet werden.

Realitätsnahe Versuche

Der Forschungsbau wird sich laut Leibniz-Uni von anderen Einrichtungen deutlich unterscheiden: Die Versuchsaufbauten im Technikum sollen so groß sein, dass an ihnen die wesentlichen physikalischen Vorgänge beobachtet werden können. Hier seien realitätsnahe Versuche an Motoren, Generatoren, Turbinen und Verdichtern möglich.