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Veranstalter

Die HANNAH ARENDT TAGE sind eine Veranstaltung der Landeshauptstadt Hannover (Büro Oberbürgermeister, Wissenschaftsstadt Hannover) in Kooperation mit der Leibniz Universität Hannover (Institut für Politische Wissenschaft) und der VolkswagenStiftung.

Landeshauptstadt Hannover

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Leibniz Universität Hannover

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VolkswagenStiftung

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Förderer

VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland

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Hannoversche Volksbank

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heise online

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c't

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Freunde des Historischen Museums e.V.

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Zuletzt aktualisiert:

Hannah Arendt Tage

Was sind die HANNAH ARENDT TAGE?

Das Kuratorium der HANNAH ARENDT TAGE wählt jährlich ein aktuelles Problem aus politischen und gesellschaftlichen Themenfeldern aus.

Mit den seit 1998 stattfindenden Hannah-Arendt-Tagen erinnert Hannover an die 1906 in Linden geborene, bedeutende Tochter der Landeshauptstadt. Initiator war Prof. Dr. Detlef Horster von der Leibniz Universität Hannover, Oberbürgermeister a.D. Herbert Schmalstieg und Kulturdezernent a.D. Harald Böhlmann unterstützten die Idee. Seitdem findet die Veranstaltungsreihe jährlich um den Geburtstag (14.10.2017) der großen, deutsch-amerikanisch jüdischen Politiktheoretikerin statt. Ein Kuratorium mit Mitgliedern aus Wissenschaft, Politik, Kunst, Stiftungen und Verwaltung wählt jährlich ein aktuelles Thema aus und stellt es einem breiten Publikum zur Diskussion. Vorsitzender der Kuratoriums ist Oberbürgermeister Stefan Schostok.

Politische und gesellschaftliche Fragestellungen

Zwanzig Jahre Hannah-Arendt-Tage in Hannover: Das sind auch zwanzig Jahre intensiver Auseinandersetzungen mit politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Mal standen globale Themen wie "Welthunger durch Weltwirtschaft?" im Mittelpunkt. Mal wurden mit der Veranstaltung "Tischgesellschaft der Zukunft" ganz ungewöhnliche Themen aufgegriffen. Von Anfang an bildeten die Hannah-Arendt-Tage einen Begegnungsraum, bei dem sich Menschen aus Politik, Wissenschaft und Stadtgesellschaft intensiv miteinander austauschten. Immer wieder konnten namhafte Persönlichkeiten, wie zum Beispiel der ehemalige Bundespräsident, Dr. h.c. Johannes Rau, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, der damalige Bundesminister des Auswärtigen Dr. Frank-Walter Steinmeier, EU-Kommissar Günther H. Oettinger und internationale Gäste wie der amerikanische Politikwissenschaftler Prof. Dr. Benjamin Barber als Redner gewonnen werden.

Hannah-Arendt-Tage richten sich auch ans junge Publikum

Seit kurzem richten sich die Hannah-Arendt-Tage auch gezielt an ein junges Publikum. Zu den erprobten Vorträgen und Podiumsdiskussionen sind neue Akzente aus der Jugendkultur, wie Hiphop, Workshops und Videoclips hinzugekommen.

Im Einsatz für die Gesellschaft 

Die wissenschaftliche Begleitung durch die Leibniz Universität Hannover wird seit 2003 von der VolkswagenStiftung gefördert. Ziel des Projekts "Political Science Goes Public" (Laufzeit 2017-2021), das von PD Dr. Franziska Martinsen vom Institut für Politische Wissenschaft der Leibniz Universität Hannover geleitet wird, ist es, das wissenschaftliche und publizistische Lebenswerk Hannah Arendts zu würdigen und einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Hannah Arendt hat sich zeit ihres Lebens in die öffentliche Debatte eingemischt. Mit kontroversen Thesen äußerte sie sich zu gesellschaftlichen, politischen und moralischen Themenstellungen. Über ihr fachphilosophisches Wirken hinaus, das sich seit ihrem Tod im Jahre 1975 einer stetig zunehmenden weltweiten Rezeption und Weiterentwicklung erfreut, gab Hannah Arendt wichtige Impulse für die Reflexion der drängendsten Fragen der Nachkriegszeit, die bis heute aktuell sind. Hannah Arendts Beschäftigung mit den Auswirkungen von Antisemitismus, Rassismus oder der Diskriminierung und Verfolgung von Minderheiten in westlichen Demokratien, mit dem Schicksal von Flüchtlingen und Staatenlosen im modernen Völkerrecht sowie mit der Kernfrage nach dem Sinn von politischer Freiheit bietet eine Fülle an Anknüpfungspunkten für die derzeitige und zukünftige gesellschaftliche Auseinandersetzung.

HANNAH ARENDT TAGE 2017