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Exzellenzcluster

Phoenix-D

Optische Präzisionsgeräte schnell und kostengünstig aus additiver Fertigung wie 3D-Druck: Was wie eine Vision klingt, ist das Ziel des Forschungsverbundes Phoenix-D ("Photonics, Optics, and Engineering- Innovation Across Disciplines").

Wissenschaftler aus dem Maschinenbau, der Physik, der Elektrotechnik, Informatik und Chemie arbeiten gemeinsam an der Simulation, Fabrikation und Anwendung optischer Systeme.

Optische Präzisionsgeräte entwickeln

"Der Erfolg in der Exzellenzstrategie ist eine phantastische Bestätigung unserer bisherigen Arbeit und unserer Vorhaben für die Zukunft", sagt Prof. Dr. Uwe Morgner, Sprecher des neuen Exzellenzclusters PhoenixD (gemeinsam mit Prof. Dr. Ludger Overmeyer und Prof. Dr. Wolfgang Kowalsky). Das Ziel des Forschungsverbundes ist es, optische Präzisionsgeräte schnell und kostengünstig aus additiver Fertigung zu entwickeln.

Digitalisiertes Fertigungssystem

Bislang werden optische Linsen aus Glas und das umgebende Gehäuse in mehreren Arbeitsschritten - oftmals in Handarbeit - hergestellt. Die Fachleute der unterschiedlichen Disziplinen arbeiten in dem Forschungsverbund an einem digitalisierten Fertigungssystem, das individualisierte Produkte herstellen kann.

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

Das System eröffnet in der Anwendung weitreichende Möglichkeiten. In der Landwirtschaft etwa könnte der Einsatz von Chemie gegen Unkraut auf dem Acker minimiert werden. Durch die Präzisionsoptik kann ein Sensor die Pflanzen registrieren und Unkraut erkennen, das dann gezielt mit einem Laser zerstört werden kann. Für diese Anwendung sind optische Bauteile in der Herstellung bisher zu teuer. Auch individualisierte Optik für den medizinischen Bereich ist eine Anwendungsmöglichkeit. Zum Beispiel wird eine schnellere Blutanalyse zur Diagnostik von Krankheiten möglich. Die Phoenix-D-Initiative wurde vom Hannoverschen Zentrum für Optische Technologien (HOT) gestartet. Neben der Leibniz Universität Hannover sind die TU Braunschweig, das Laserzentrum Hannover und das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) Hannover beteiligt.

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