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Verleihung am 21. Oktober

Leibniz-Ring 2019 prämiert

Der diesjährige Siegerring wurde gemeinsam von Alena Jakunina Uthe und Nico Starke geschaffen. Das einstimmige Votum der Jury fiel, wie schon im letzten Jahr, auf die Goldschmiede aus der Schmuckstadt Pforzheim, die sich mit ihrer Kreation gegen Mitbewerber aus ganz Deutschland durchsetzen konnten. Dies teilter der Presse Club Hannover am 8. Oktober mit.

Ring © J. Fischer & Sohn KG

22. Leibnizring

Die Entscheidung der Jury für den „Schwammring Illuminare“ lautet folgendermaßen: „Der Ring in Form eines Meeresschwammes erfährt durch die vielen feinen Poren eine besondere Leichtigkeit. 52 in Apricotgold eingefasste Brillanten stehen symbolisch für kleine Mikroorganismen. Faszinierend ist die Idee mit dem Lichtspiel zwischen 2 Diamantenfunkeln und blauem Tiefseeleuchten, das bei Bestrahlen durch Schwarzlicht entsteht. Die Innenseite schmückt ein eingraviertes, nostalgisches U-Boot. Damit wird an Gottfried Wilhelm Leibniz und seine Pläne für ein Unterseeboot erinnert. Ein Ring voller Kreativität und Inspiration. Ein echter Hingucker mit umfassendem Bezug auf Antje Boetius.“ Der Siegerring ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3 500 Euro ausgestattet. Unter www.presse-club-hannover.de/LRH2019-voting sind alle eingereichten Ringe zu finden. Vom 9. bis 18. Oktober 2019 sind die Ringe in der Handwerksform Hannover im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Just Glass“ zu sehen.

Verleihung am 21. Oktober an Prof. Antje Boetius

Auch in diesem Jahr ist das Interesse an der Verleihung des LeibnizRingHannover groß. Rund 400 geladene Gäste werden dem Festakt am 21. Oktober 2019 im Hannover-Congress-Centrum (HCC) beiwohnen. Das Kuratorium unter Vorsitz von Lutz Marmor, Intendant Norddeutscher Rundfunkt, mit Jan Hofer, Chefsprecher der ARD-Tagesschau, Prof. Dr. Madjid Samii, Neurochirurg und Präsident INI Hannover, Dr. Sabine Schormann, Generaldirektorin der documenta in Kassel, und Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der Volkswagenstiftung, begründet seine Entscheidung für Antje Boetius folgendermaßen: "Klimakatastrophe", "Umweltverschmutzung", "Rettung der Meere" sind Themen, die alle miteinander zusammenhängen. Sie beschäftigen oder sollten die Weltbevölkerung beschäftigen. Mit ihrem Protest hat die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg die Jugend für diese Themen mobilisiert. Die Jugend demonstriert – Prof. Antje Boetius agiert! Antje Boetius ist eine herausragende Wissenschaftlerin, Forscherin und Entdeckerin. Ihr Fachgebiet sind die Meere und der Meeresboden, von dem erst 0,01 % erforscht sind. Sie sucht und findet Lösungen, die dafür sorgen können, dass unsere Umwelt lebenswert bleibt. Ihr erfolgreiches Wirken wurde u.a. 2009 mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Umweltpreis gewürdigt. Antje Boetius ist eine sympathische Wissenschaftlerin, die willensstark ihren ganz eigenen erfolgreichen Weg geht und dabei Entdeckungen macht, die uns allen helfen können. Sie versteht es exzellent, ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse weit über das Fachpublikum hinaus sehr verständlich und kommunikationsstark öffentlich darzustellen und prägt dadurch viele wichtige Debatten entscheidend mit. Sie ist eine Madame Marie Curie des Meeres!“

(Veröffentlicht am 9. Oktober 2019)