Demokratie.Bildung.Erinnerung. - Hannover.de

Tagung

Demokratie.Bildung.Erinnerung.

Am 29. Mai 2026 fand eine Tagung zur Demokratiebildung anlässlich des 5-jährigen Bestehens des ZeitZentrums Zivilcourage statt. Diese wurde in Kooperation mit dem Institut für Didaktik der Demokratie der Leibniz Universität Hannover sowie dem Lehr- und Forschungsschwerpunkt Erinnerungskulturen und Bildung der Universität Hildesheim organisiert.

Tagung Demokratie.Bildung.Erinnerung.

Am 29. Mai 2026 fand anlässlich des 5-jährigen Bestehens des ZeitZentrums Zivilcourage eine Tagung zur Demokratiebildung statt. In Kooperation mit dem Institut für Didaktik der Demokratie der Leibniz Universität Hannover sowie dem Lehr- und Forschungsschwerpunkt Erinnerungskulturen und Bildung der Universität Hildesheim versammelten sich Fachleute, um zentrale Fragen der Demokratiebildung zu erörtern.

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich Demokratiebildung zu einem zentralen Thema in pädagogischen und politischen Debatten entwickelt. Dennoch bleibt der Begriff oft vage und konzeptionell undeutlich. Angesichts zunehmender menschenfeindlicher Strömungen in Deutschland und weltweit wird die Rolle der Bildung für Demokratie immer wichtiger. Daher sind Gedenkstätten und Einrichtungen der historisch-politischen Bildung zunehmend gefordert, ihre Angebote gezielt auf Demokratiebildung auszurichten.

Die Tagung befasste sich mit wesentlichen Fragen: Was bedeutet Demokratiebildung? Handelt es sich um einen modischen Begriff oder bietet er echte Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen? Welche Ziele, Konzepte und Aufgaben sind mit Demokratiebildung verbunden? Wer sind die Akteur*innen, und wie verhält sich der Anspruch der Demokratiebildung zur historisch-politischen Bildung?

Im Mittelpunkt der Diskussion standen verschiedene Dimensionen von Ungleichheit wie Rassismus, Antisemitismus, Anti-Feminismus, Queerfeindlichkeit und Ableismus. Auch die aktuellen Herausforderungen des Rechtsradikalismus und die Möglichkeiten der Digitalisierung wurden behandelt. Dabei wurden sowohl wissenschaftliche Debatten als auch praktische Bildungsprojekte beleuchtet.

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