Hannovers Bevölkerung im Alter von 60 Jahren und älter hat gewählt: Bei der diesjährigen Seniorenbeiratswahl haben insgesamt 36.252 Wähler*innen ihre Stimme abgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 24,9 Prozent. Bei der vorangegangenen Wahl im Jahr 2022 lag die Wahlbeteiligung mit 37.844 abgegebenen Stimmen bei 27,8 Prozent.
Das Wahlergebnis hat der Wahlausschuss am 6. März 2026 festgestellt und beschlossen. Die gewählten Delegierten werden Anfang Mai 2026 ihre Arbeit aufnehmen und die Mitglieder des Seniorenbeirats wählen. Die konstituierende Sitzung dieses 13-köpfigen Gremiums inklusive Wahl des oder der Vorsitzenden ist ebenfalls im Mai.
Bei dieser Wahl hatten sich 194 Kandidat*innen für die 174 Sitze in der Delegiertenversammlung beworben. Dabei ist es in drei Wahlbereichen (Stadtbezirken) vorgekommen, dass Sitze, die wegen einer zu geringen Anzahl von Bewerber*innen zunächst frei geblieben waren, auf Bewerber*innen aus anderen Wahlbereichen übergegangen sind. Diese in der Wahlordnung vorgesehene Regelung hat es ermöglicht, dass tatsächlich alle 174 Delegiertensitze vergeben werden konnten.
Der Wahlvorschlag „Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)“ hat mit deutlichem Vorsprung die meisten Stimmen (26,0 Prozent) sowie 76 Sitze in der Delegiertenversammlung erhalten, gefolgt vom Wahlvorschlag „AWO Region Hannover e.V.“ mit 28 Sitzen. Es folgen die Wahlvorschläge „Kommunaler Seniorenservice Hannover (KSH)“ (26 Sitze), „Diakonie und Evangelische Kirche“ (18 Sitze), „DRK-Region Hannover e.V.“ (15 Sitze), „Sozialverband Deutschland - KV Hannover-Stadt (SoVD)“ (6 Sitze) und „Caritasverband Hannover e.V.“ (5 Sitze). Einzelwahlvorschläge waren diesmal nicht angetreten.
Absolute Spitzenreiterin bei den Einzelergebnissen war Dr. Cornelia Goesmann (DRK) mit 1.274 Stimmen, gefolgt von Brigitte Alice Bubbel (Diakonie, 614). Weiter folgen Sybille Hansen (Diakonie, 599), Andreas Bergmann (KSH, 597) und Martina Dörhage (Diakonie, 555).