Jennifer M. Kroot, USA 2026, 85 Minuten, Englisch mit deutschen Untertiteln
Die „Schwestern der Perpetuellen Indulgenz“, eine weltweit agierende Gruppe queerer Aktivisten, kombinieren in öffentlichen Performances Drag-Elemente und satirisch nachempfundene Symbole religiöser Schwesternorden. Sie bezeichnen sich selbst als queere Nonnen des 21. Jahrhunderts. Die Mitglieder engagieren sich in der Art klassischer Nonnenorden für die Akzeptanz und Inklusion diverser Lebensentwürfe, für HIV- und AIDS-Prävention, und sie sammeln Geld für lesbische, schwule, bisexuelle und transgeschlechtliche Projekte und Gruppen.
Jedes Jahr an Ostern richten die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz in San Francisco einen ganz besonderen Schönheitswettbewerb aus, den „Hunky Jesus / Foxy Mary” Wettbewerb.
Per Pubikumsakklamation werden die Preisträger ermittelt, wobei nicht immer der bestaussehende Jesus oder die überzeugendste Mary gewinnt – oft ist es die Person mit der besten Geschichte. Das Event unterhält auch mit seiner schonungslosen Moderation und das manchmal doch recht wilde Beiprogramm.
Der lustvoll erzählte Dokumentarfilm nimmt keine Rücksicht auf religiöse Gefühle und zeigt das pralle Leben der LGBTQ+-Community in San Francisco.