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Gemeinwesenarbeit

Gemeinwesen

Informationen zur Gemeinwesenarbeit

GWA © LHH

Internationaler Markt der Möglichkeiten

Die Arbeit der GWA orientiert sich an den Belangen der Bevölkerung und aktiviert diese, sich für die Verbesserung ihrer Lebenslagen einzusetzen. GWA fördert Eigeninitiative und Selbstorganisation, trägt zur Vernetzung Einzelner und Gruppen im Stadtteil bei und initiiert z.B. Nachbarschaftsaktionen oder Stadtteilfeste.

Aufgaben

Bestandsaufnahme, Bedarfsanalyse und Konzeptentwicklung für das Quartier Kronsberg
Umsetzung der erarbeiteten Konzepte
Aktivierung und Gewinnung von Ehrenamtlichen und aktiven Menschen
Koordination von Bewohnergruppen und Initiativen
Stärkung und Unterstützung von Kooperationen und Vernetzungen zwischen Institutionen, Vereinen, Initiativen, lokalen Akteuren, Politik und Wirtschaft.

Bürgerengagement/Bürgerbeteiligung

Am Kronsberg hat das bürgerschaftliche Engagement eine große Bedeutung im alltäglichen Leben. Viele Angebote im Wohnquartier wären ohne den beispiellosen Einsatz von ehrenamtlich aktiven Bürgerinnen und Bürgern nicht möglich.

In Bemerode sind z.Zt. ca. 140 Personen freiwillig aktiv. 50 Freiwillige sind im KroKuS in ca. 25 Initiativen am Kronsberg eingebunden, die folgende Bereiche umfassen: Gruppenleitungen internationale Frauengruppe Hanef, internationale Kindergruppe, Selbsthilfegruppe ADHS, Nähgruppe, Frauensport, Wohnumfeldaktive (Brunnen und Beete am Thie, Müllsammler, Hundekotinitiative) Kulturklub, Ausflugsteam, Integrationsprojekte wie „Helden*innen der Tafel“ und „Internationaler Tanz und Begegnung“. VeranstaltungsunterstützerInnen, BibliotheksunterstützerInnen, 2-sprachiges Bilderbuchkino, KreativunterstützerInnen, Secondhandladen Kronies, Umsonstladen „Katte 10“, Tafelausgabeteam, Fotodokumentation, Lach Yoga, Männergruppe, Leitung: Deutsch- und Englischkurse, Internationale Kochgruppe usw.

Zweimal im Jahr finden im Rahmen eines Freiwilligen-Frühstücks Austauschtreffen statt, dort werden u.a. neue Projekte und Programme vorgestellt. Einige Initiativgruppen haben einen besonderen Bezug auf die Entwicklung im Wohnquartier. Sie übernehmen Brunnen-Patenschaften, machen Frühjahrsputzaktionen, setzen sich für einen sauberen und sicheren Stadtteilplatz ein, kümmern sich um Freizeitangebote und fördern die Begegnung in der Nachbarschaft.

In der selbstorganisierten Gruppe „Kromit“ sind die verschiedenen Freiwilligenbereiche der Freiwilligenarbeit am Kronsberg vertreten. Der inhaltliche freiwillige Einsatz beinhaltet u.a.: Mitwirkung bei Veranstaltungen zur Stadtteilgestaltung, Einsatz bei Stadtteilfesten, neu zugezogene bei Veranstaltungen über die Besonderheiten und die Infrastruktur des Wohngebietes informieren. Erstellung der Webseite und Pflege, Betreuung und Aktualisierung der Homepage „Kromit“.

KroKuS als Info-Pool des Stadtteils

Informationen werden hier zusammengetragen und den Verantwortlichen zwecks Veröffentlichung weitergereicht. Als Info-Broschüren stehen zu Verfügung: der Stadtbezirkswegweiser, der Kinder-Stadtteilplan, der Jugendwegweiser, der Terminplan des Hauses, das Programm des Kinderspielhauses KroKulino, der Flyer zu den Kronsberg-Führungen und weitere.

Initiativen unterstützten und Raum zu Verfügung stellen

Anfragen mit Wünschen zu Gemeinschaftsaktionen, wie „second-hand-Laden für Kinderkleidung“, werden unterstützt soweit es die Räume des KroKuS und seiner Verfügungsflächen ermöglichen.

Image-Arbeit für den Stadtteil

Planung und Durchführung öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen mit dem Ziel der nachbarschaftlichen Kontaktherstellung, Aktivierung zum Mit-Tun und der Aufrechterhaltung von Stadtteil-Traditionen.

Anfragen an das Stadtteilzentrum

Herangetragene Programm-Wünsche, wie Sprach- oder Sportkurse werden mit Hilfe von Volkshochschule, freien Trainer*innen oder Freiwilligen umgesetzt.
Beispiel: Deutschkurs oder Sport für Frauen. Durch Bürgerbeteiligung bzw. Befragungsaktionen werden Bedarfe auf breiter Ebene ermittelt.

 

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