Museen und Ausstellungen
Sprengel Museum: Bilanz 2025 und Ausblick 2026
Das Sprengel Museum Hannover zieht erfolgreiche Bilanz für 2025 und veröffentlicht Programm 2026
Vom 11. April bis 5. Juli 2026 würdigt die Ausstellung „Horst Antes zum 90. Geburtstag“ eine zentrale Figur der deutschen Nachkriegskunst. Antes’ Werk vereint Malerei, Grafik und Skulptur, die Ausstellung zeigt seine künstlerische Entwicklung von den 1960er Jahren bis heute. Vom 1. August bis 1. November 2026 beleuchtet wiederum die Retrospektive „Otto Gleichmann und der Expressionismus in Hannover“ erstmals seit 1987 umfassend das Werk des hannoverschen Expressionisten. Rund 180 Werke dokumentieren die Entwicklung seiner Figurenbilder über fast fünf Jahrzehnte.
Das Ausstellungsjahr beginnt bereits am 21. Januar mit „Gabriela Jolowicz. Kunst der Gegenwart aus Niedersachsen“. Die großformatigen Holzschnitte der Künstlerin verbinden Alltagsszenen mit kunsthistorischen Bezügen und eröffnen einen zeitgenössischen Blick auf ein traditionelles Medium. Im Rahmen von Sprengel@feinkunst sind vom 18. April bis 5. Juli 2026 die multimedialen Arbeiten der Braunschweiger Künstlerin Maja Zipf zu sehen, die sich mit Fragen des zukünftigen Verhältnisses von Mensch und Umwelt auseinandersetzen. Vom 13. Juni bis 27. September 2026 folgt die Ausstellung zum „Kunstpreis Hannes Malte Mahler – it is art®“. Preisträgerin Farzane Vaziritabar interpretiert den „Roten Faden“ Hannovers neu und realisiert Installationen, Performances und Interventionen sowohl im Museum als auch im Stadtraum.
Vom 1. Juli bis 4. Oktober 2026 zeigt das Sprengel Museum Hannover die erste größere Einzelausstellung des US-amerikanischen Fotografen Paul Mpagi Sepuya in Deutschland. Seine Arbeiten hinterfragen Sehen, Intimität und die Konstruktion fotografischer Räume aus queeren und gesellschaftspolitischen Perspektiven. Vom 28. November 2026 bis 28. Februar 2027 folgt die Ausstellung von Nevin Aladağ anlässlich des Kurt Schwitters Preises 2026 der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. Aladağs multidisziplinäre Arbeiten an der Schnittstelle von Video, Skulptur, Installation und Video- und Soundarbeiten thematisieren Fragen von Identität, kultureller Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Strukturen.
Den Jahresabschluss bildet die Retrospektive „Hannes Malte Mahler“, die vom 5. Dezember 2026 bis 7. Februar 2027 die Bandbreite seines vielseitigen Schaffens präsentiert – von Malerei, Zeichnung und Fotografie über Performance, Objekt- und Installationskunst.
30169 Hannover
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