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Mehrgeschossige weisse Wohnhäuser mit farbigen Balkons, im Vordergrund Bäume © Thomas Langreder, Region Hannover

Wohnungsbau in Hannover-Linden

Bezahlbarer Wohnraum

WohnBauInitiative

Förderung und Unterstützung bei der Schaffung von Wohnraum

Die WohnBauInitiative der Region Hannover

Wie in vielen anderen Verdichtungsräumen herrscht auch in der Region Hannover auf Grund der positiven Einwohnerentwicklung ein Mangel an Wohnraum. Dies ist eine Folge klein- und großräumiger Wanderungsgewinne aus dem Regionsumland, dem übrigen Bundesgebiet und aus anderen Staaten, die gleichzeitig auf eine Ausdifferenzierung der Wohnungsbedarfe aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen trifft (demografischer Wandel, Zunahme Ein-Personen-Haushalte, veränderte Lebensstile etc.). Besonders angespannt ist hierbei der Marktsegment des preiswerten Wohnraums für Gering- und Mittelverdiener. Verschärft wird der Wohnungsmangel durch die Flüchtlingsmigration und die in den letzten Jahren und Jahrzehnten geringen Investitionen in den sozialen Wohnungsbau.

Vor diesem Hintergrund wirbt die Region bei den Städten und Gemeinden um Beteiligung an der WohnBauInitiative (WoBI) der Region Hannover.

Mit Hilfe der WoBI soll bezahlbarer Wohnraum, insbesondere im Mietwohnungsbau, geschaffen und dauerhaft auch die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Region erhalten werden.

Bausteine der WohnBauInitiative

Die Region Hannover setzt im Rahmen der WoBI auf zwei Kernelemente: Fläche und Förderung. Fläche ist eine Grundvoraussetzung, damit zusätzlicher Wohnraum in der Region Hannover entstehen kann. Als Anreiz für die Schaffung preiswerten Wohnraums stehen Förderprogramme des Landes und der Region zur Verfügung.

Beiden Kernelementen sind unterschiedliche Instrumente zugeordnet, die bereits existieren, intensiviert oder neu geschaffen werden:

Fläche:

  • Wohnbauflächenkataster: Als grundlegende Maßnahme erarbeitet die Region Hannover ein digitales Flächenkataster, in dem Daten zu aktuellen und geplanten Bauflächen zugänglich sind.
  • Flächendialog: Der bereits bestehende intensive Kontakt zwischen Region und Kommunen wird ausgebaut und der Schulterschluss mit Akteuren der Wohnungswirtschaft gesucht, um Möglichkeiten der kurzfristigen Aktivierung von Wohnbauflächen und dort entstehender Bauformen auszuloten.
  • Zentrale Koordinierungsstelle Wohnbauflächenentwicklung: Der oben genannte Flächendialog wird vor allem über die Zentrale Koordinierungsstelle Wohnbauflächenentwicklung geführt. Ziel der vorgesehenen Anlaufstelle ist, dass Kommunen wie auch Investoren Informationen, Unterstützung und Antworten auf Fragen der Wohnbauentwicklung (Flächenaktivierung, Städtebau, Wohnen und Förderkulissen, Naturschutz etc.) "aus einer Hand" von der Region Hannover bekommen.

Förderung

  • Wohnraumförderung: Mit dem Wohnraumförderprogramm fördert die Region Hannover den Neu-/Aus-/Umbau, die Erweiterung und Modernisierung von Wohnraum. Darüber hinaus wird der Erwerb von Belegungsrechten gefördert. Das Wohnraumförderprogramm soll hinsichtlich der Förderausstattung noch attraktiver gestaltet werden.
  • Regionales Wohnraumversorgungskonzept: Wohnraumversorgungskonzepte sind Voraussetzung für die Wohnraumförderung durch das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Das Regionale Wohnraumversorgungskonzept dient der kooperativen Entwicklung abgestimmter Handlungskonzeptionen und schafft für alle Kommunen der Region die notwendige Voraussetzung für die Realisierung geförderten Mietwohnungsbaus.