Anlässlich des 80. Jahrestags der Atombombenabwürfe reisten Korcan Eyigün und Philipp Akira Taguchi im August 2025 nach Hiroshima und Nagasaki. Vor Ort führten sie Gespräche mit Überlebenden der Atombombenabwürfe, Friedensaktivist*innen und jungen Menschen.
Aus diesen Begegnungen entstand der Dokumentarfilm „Die Stimmen, die blieben“. Er erzählt von persönlichen Schicksalen, der Kraft der Erinnerung und der Verantwortung, die Geschichte an kommende Generationen weiterzugeben.
Die Zahl der Hibakusha – der Überlebenden der Atombombenabwürfe – nimmt stetig ab. Umso wichtiger ist es, ihre Erfahrungen zu dokumentieren und ihre Botschaften zu bewahren.
Der Film macht deutlich, welche verheerenden Folgen Atomwaffen für Menschen und Gesellschaften haben. Gleichzeitig wirft er einen Blick auf aktuelle sicherheitspolitische Entwicklungen und stellt die Frage, welche Verantwortung jede und jeder Einzelne für Frieden und nukleare Abrüstung trägt.
Gerade in einer Zeit, in der internationale Spannungen zunehmen und Atomwaffen wieder stärker in den Mittelpunkt sicherheitspolitischer Debatten rücken, setzt der Film ein eindringliches Zeichen für Menschlichkeit, Dialog und eine Welt ohne Atomwaffen.
Warum dürfen Atomwaffen niemals wieder eingesetzt werden? Was können wir dazu beitragen, dass sie eines Tages vollständig abgeschafft werden?
Mit ihrem Film geben die beiden jungen Filmemacher den letzten Zeitzeug*innen Raum, ihre Erfahrungen zu teilen. Ihre Erinnerungen sind Mahnung und Auftrag zugleich – damit die Stimmen der Hibakusha auch künftige Generationen erreichen.
Der Film „Die Stimmen, die blieben“ kann über das Büro der Mayors for Peace Hannover angefordert werden.
Anfragen bitte per E-Mail an: mayorsforpeace@hannover-stadt.de