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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Verkehrsunfall

Sieben Verletzte nach schwerem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 217

19.12.2017 - Heute Nachmittag kam es auf der B 217 zwischen Hannover und Ronnenberg zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei erlitten zwei Kinder und vier Erwachsene schwerste Verletzungen, ein weiterer Erwachsener wurde leicht verletzt. Eine Fahrerin sowie ein Fahrer der insgesamt drei beteiligten PKW waren zudem in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.

Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

Symbolbild Feuerwehr Hannover

Um 16:13 Uhr erhielt die Regionsleitstelle die Meldung über einen schweren Verkehrsunfall mit drei PKW auf der Bundestraße 217, zwischen dem hannoverschen Stadtteil Wettbergen und der Stadt Ronnenberg. Mindestens eine Person sollte in ihrem Fahrzeug eingeklemmt sein. Daraufhin wurden zunächst der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 4, drei Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge alarmiert.

Vor Ort bot sich den Einsatzkräften ein Bild der Verwüstung. Ein mit drei Erwachsenen besetztes Fahrzeug war von der Straße auf einen angrenzenden Acker geschleudert worden, ein zweites mit einer Frau und zwei Kindern besetztes stand völlig zerstört auf der Fahrbahn und der dritte, nur mit dem Fahrer besetzte PKW, war auf einem parallel zur Straße verlaufenden Radweg zum Stehen gekommen. In den beiden erstgenannten Fahrzeugen waren jeweils der Fahrer/die Fahrerin schwer eingeklemmt. Die übrigen Personen waren durch Ersthelfer aus ihren Fahrzeugen befreit worden und wurden von diesen erstversorgt.

Aufgrund des Lagebildes forderte der Einsatzleiter vier weitere Rettungswagen sowie zwei weitere Notarzteinsatzfahrzeuge an. Zudem löste er Massenanfall von Verletzten der Stufe 1 aus.

Die Einsatzkräfte begannen sofort mit der rettungsdienstlichen Versorgung der insgesamt sieben Verletzten. Parallel wurde die technische Rettung mit hydraulischem Rettungsgerät eingeleitet. Innerhalb kurzer Zeit waren beide Personen befreit und alle verletzten Personen von Kräften des Rettungsdienstes versorgt. Sie wurden nach ärztlicher Versorgung vor Ort in umliegende Kliniken transportiert. Sechs von Ihnen – darunter zwei Kinder im Alter von sieben und elf Jahren – erlitten schwerste Verletzungen (sogenannte Polytraumen).

Im weiteren Einsatzverlauf nahm die Feuerwehr auslaufende Betriebsstoffe der Unfallfahrzeuge auf und leuchtete, zur Unterstützung der Unfallaufnahme durch den Verkehrsunfalldienst der Polizei, die Einsatzstelle aus.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst  waren mit insgesamt 36 Einsatzkräften und 18 Fahrzeugen im Einsatz.